Das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz in München ist die Spielstätte der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsorchesters und des Bayerischen Staatsballetts. Es wurde 1811–1818 durch König Max Joseph von Bayern vom Architekten Karl von Fischer als Königliches Hof- und Nationaltheater errichtet. Das klassizistische Gebäude wurde im Laufe der Geschichte zweimal zerstört und wiederaufgebaut. Das Nationaltheater ist nicht zu verwechseln mit dem benachbarten Residenztheater.
Das Palais Toerring-Jettenbach ist ein ehemaliges Adelspalais in der Altstadt von München. Es wird auch als ehemalige Haupt- bzw. Residenzpost bezeichnet. Von dem Gebäude ist nur der klassizistische Nordflügel erhalten, den Leo von Klenze ab 1825 nach dem Vorbild des Findelhauses in Florenz hinzufügte. Der barocke Westflügel des eigentlichen Palais, das Ignaz Anton Gunetzrhainer ab 1747 errichtete, wurde 1944 beschädigt und danach abgerissen. Mit seiner geschwungenen Prunkstiege und reichen Ausstattung von Johann Baptist Straub galt es als bedeutendste Münchner Rokoko-Schöpfung nach dem ebenfalls verlorenen Palais Piosasque de Non.