Der Max-Joseph-Platz ist ein Platz in der Altstadt Münchens, der im Nordosten der Altstadt südlich der Münchner Residenz liegt. Er ist westlicher Ausgangspunkt der Maximilianstraße. Seinen Namen trägt der Platz nach König Maximilian I. Joseph von Bayern, kurz Max Joseph. In der Mitte steht das bronzene Max-Joseph-Denkmal, ein bedeutendes Werk des Klassizismus. Hofarchitekt Leo von Klenze gestaltete den Max-Joseph-Platz nach dem Vorbild der Piazza del Campidoglio in Rom und der Piazza della Santissima Annunziata in Florenz.
Das Haus Residenzstraße 13 in München ist ein Baudenkmal mit einem der letzten erhaltenen Arkadenhöfe aus der Renaissance in München. Der gut erhaltene Laubenhof mit durchbrochenen Brüstungen wurde wohl in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts durch die Patrizier-Familie Düchtel errichtet und war von 1714 bis 1802 Teil des Püttrichklosters. Seit spätestens 1877 ist es ein Geschäftshaus. Der Hof wurde 1971 durch Architekt Hans von Peschke aufwändig restauriert und ist heute öffentlich zugänglich als Teil einer Passage, die mit mehreren Zugängen im Inneren des Häuserblocks zwischen der Perusastraße im Süden, der Theatinerstraße im Westen, der Viscardigasse im Norden und der Residenzstraße im Osten verläuft.
Das Max-Joseph-Denkmal ist eine Sitzplastik aus Erzguss auf dem Max-Joseph-Platz in München. Geschaffen 1826 bis 1835 vom Bildhauer Christian Daniel Rauch, stellt es den bayerischen König auf dem verzierten Thron dar. Das Monument gehört zu den bedeutendsten Werken der klassizistischen Bildhauerei.