Heilig-Geist-Kirche
Die Pfarrkirche Heilig Geist ist eine römisch-katholische Kirche am Viktualienmarkt in München und gehört zu den ältesten erhaltenen Kirchengebäuden der Stadt.
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in Bezirksausschuss 01 - Altstadt-Lehel, München
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Geodaten © Landeshauptstadt München, DL-DE-BY-2.0
Baudenkmal · Sparkassenstraße 2;Sparkassenstraße 4
Bank, syn. Bankhaus, syn. Bankgebäude, Büro- und Verwaltungsgebäude
Stadtsparkasse und ehem. städtisches Verwaltungsgebäude, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau der deutschen Renaissance mit zahlreichen gegliederten Zwerchhäusern, polygonalen zwiebelkuppelgedeckten Eckerkertürmen und Flacherkern, von Hans Grässel, 1898/99 (Nordteil) und 1906-08.
Aktennummer D-1-62-000-6599
Ensemble
Die Altstadt München bildet nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg mit dem identitätswahrenden Wiederaufbau bis zur Mitte der 1980er Jahre ein Ensemble. Die teils notdürftige Wiederherstellung der frühen Nachkriegsjahre wandelt sich in mehreren Schritten zum Bauen in historischer Umgebung und schließlich zur postmodernen Einfügungsarchitektur. Die teils gewollten Brüche gegenüber der vereinheitlichenden Grundhaltung, vor allem seit den späten 1960er Jahren, sind bewusste Kontrastarchitektur. Daneben sind Bauten zu verzeichnen, die das beschriebene Bild der Altstadt stören. Geschichtliche und architektonisch/städtebauliche Entwicklung bis 1945 Der Verlauf der ehem. Stadtbefestigung bzw. im Nordosten das Areal der Residenz grenzt die Altstadt gegenüber den Vorstädten ab. Der Aufstieg der Stadt begann mit der 1156 durch Herzog Heinrich den Löwen errichteten Brücke und der Verlagerung des Salztransports. Erstmals wird der Ort 1158 im Augsburger Vergleich als „forum apud Munichen“ urkundlich genannt. Ein neuer Zeitabschnitt begann, als das Herzogtum Bayern 1180 an die Wittelsbacher kam. Nach der Landesteilung von 1255 wurde München Sitz der landesfürstlichen Hofhaltung. Die Entwicklung von Fürstentum und Landesstaatlichkeit förderte den Aufstieg der Stadt, der im Neubau der Marienkirche seit der Mitte des 13. Jh. seinen Ausdruck fand. Eine erste Erweiterung der Stadt erfolgte noch vor Mitte des 13. Jh. mit der Tal-Vortstadt. Bis etwa 1330 folgten Erweiterungen auch nach den anderen Richtungen, im Südwesten, Westen und Norden schob man den neuen Bering in einer annähernd halbkreisförmigen Linienführung um rund 400 Meter vor den alten hinaus. Südöstlich des Sendlinger Tors setzte sich diese kreisförmige Umgrenzung der Erweiterung noch rund 300 Meter in die Isarniederung fort. Der neue Mauerring erhielt vier Haupttore – Isartor, Schwabinger Tor, Neuhauser Tor und Sendlinger Tor – und drei Nebentore. Die Einteilung der inneren Stadt in vier Quadranten wurde auch im Bereich der Stadterweiterung übernommen: Graggenauer Viertel (NO), Kreuzviertel (NW), Hackenviertel (SW)und Angerviertel (SO). Jedes ist mit einem charakteristischen städtebaulichen Erscheinungsbild geprägt. Das Tal blieb als zusätzliches fünftes Viertel zunächst selbständig, doch spätestens nach Mitte des 15. Jh. hatte man den nördlichen Teil der Graggenau, den südlichen dem Angerviertel zugeschlagen. Sofern möglich, wählte man bei der Einteilung der neuen Quartiere annähernd rechteckige Blöcke. An den Rändern zwang die Mauerführung zu trapezförmigen Baublöcken. Mit geringen Ausnahmen waren die Baublöcke hier größer als in der Innenstadt, die Grundstückstiefen zwischen 20 bis 50 Metern aufwiesen. Die Grundstücke hatten eine durchschnittliche Breite von acht bis zehn Metern. Zur Erschließung der extrem tiefen Grundstücke dienten verschiedentlich Durchgänge zwischen zwei parallelen Straßen. Diese München prägende städtebauliche Struktur, wurde in Form blockdurchdringender Passagen bis in die Gegenwart tradiert. Die Erweiterung der Stadt unter Ludwig dem Bayern konnte viereinhalb Jahrhunderte lang der Stadtentwicklung Raum geben und die bis 1800 auf etwa das Vierfache wachsende Einwohnerzahl aufnehmen. Ihre bleibenden Symbole setzte die Bürgerstadt durch die Frauen- und die Peterkirche als sakralen und das alte Rathaus als politischen Mittelpunkt der Stadt in der zweiten Hälfte des 15. Jh. 1505 wurde München alleinige Hauptstadt Bayerns. Der Hof prägte mit der Errichtung des Jesuitenkollegiums und der Michaelskirche 1583-1597 sowie der Wilhelminischen Neufeste, der Maxburg, das Stadtbild mit Monumentalbauten. Auch die neuen Residenzbauten der Herzöge Albrecht V., Wilhelm V. und Maximilian I. verdrängten zahlreiche Bürgerhäuser. Maximilian I. errichtete die Mariensäule und seine neue Residenz mit dem Hofgarten. Ein neuzeitlicher Befestigungsgürtel entstand unter dem Druck des Dreißigjährigen Krieges zwischen 1619 und 1645. 1806 wurde München Residenzstadt des neugeschaffenen Königreiches Bayern. Damit begann die Umgestaltung zum Zentrum eines modernen Territorialstaates. Die Festungseigenschaft war schon 1791 aufgehoben worden. Dem neuen Königreich gelang eine anspruchsvolle Selbstdarstellung in der endgültigen Gestaltgebung des in Jahrhunderten gewachsenen Komplexes der Residenz, im Max-Joseph-Platz und vor allem mit der spektakulären Öffnung nach Norden in die Achse Odeonsplatz-Ludwigstraße und mit der auf die Isar hin ausgerichteten Achse der Maximilianstraße. Der Repräsentationsanspruch des Bürgertums drückte sich mit dem Neuen Rathaus aus, das in drei Bauabschnitten von 1857-1908, mit seinem mächtigen, 80 Meter hohen Turm als neue Markierung des Zentrum der Stadt gesetzt wurde. Im Altstadtgefüge wurden die noch vorhandenen Tore im Sinne der Verkehrsdurchlässigkeit abgebrochen, Baufluchten begradigt und Straßen aufgeweitet, so dass neue Achsen entstanden, beispielsweise der Rosenstraße und Sendlinger Straße, der Diener- und Residenzstraße. Zeitgleich wurden die Stadtbäche sukzessive überbaut und es entstanden vor allem im Südosten neue Straßendurchbrüche. Zentrale Funktionen der Verwaltungs- und Handelsstadt wurden in München in besonderer Weise architektonisch ausgebildet als eine heimisch-traditionelle Formensprache, die unter Verwendung von Stilelementen der deutschen Renaissance des nordalpinen Barock eine für die Stadt typische Ausdrucksform des Heimatstilgedankens gefunden hat Der Erste Weltkrieg hatte keine baulichen Auswirkungen auf die Altstadt. Während im „Dritten Reich“ München zur „Führerstadt“ umgebaut werden sollte, wurden im Stadtzentrum mit dem Abbruch der Synagogen am Lenbachplatz und in der Herzog-Rudolf-Straße und den Eigentumsverschiebungen durch sog. Arisierung ausschließlich destruktive Kräfte wirksam, die im Zweiten Weltkrieg in massiven und flächendeckenden Zerstörungen mündeten. Wiederaufbau nach 1945 Der Wiederaufbau stellt die letzte und umfassendste Transformation der Münchener Altstadt dar. Die Tatsache, dass die hier beschriebene Altstadt Münchens in der Gegenwart wesentlich bestimmende Elemente ihrer geschichtlichen Entstehung erfahrbar werden lässt, hängt entscheidend mit der Art und Weise zusammen, in der sie wieder aufgebaut worden ist. Die Silhouette der Altstadt München ist beharrlich die einer vorindustriellen Stadt. Ihre architektonischen Wahrzeichen verweisen auf ein städtisches Gemeinwesen bürgerlicher Prägung mit frühneuzeitlichen Überformungen der Renaissance, des Barock und der historistischen Impulse des 19. Jh. Die planmäßige Anlage des Spätmittelalters hat bis in die Gegenwart überdauert mit den Quartiersgliederungen, den Straßenverläufen, den Platzräumen und alten Grundstücksaufteilungen. Die Struktur der Münchner Altstadt wird immer noch bestimmt von den großen herzoglichen Bauten und der königlichen Residenz und historistischen Bürgerbauten aus der Zeit. Die Frühphase des Nachkriegswiederaufbaus der Altstadt prägte die Wiederherstellung der meisten stadtbildbestimmenden Monumentalbauten. Die lückenfüllende Bauweise bei weitgehender Erhaltung des Stadtgrundrisses sowie die Parzellierung ist geprägt durch eine zurückhaltende Architektursprache, unter Aufgriff lokaler baulicher Eigenheiten, der Wahrung überkommener Dimensionen und Proportionen und traditioneller Aufteilung von Wandfläche zu Öffnungen. Dazu trugen das Fehlen eines bayerischen Wiederaufbaugesetzes sowie der frühe Stadtratsbeschluss bei, die Altstadt im Wesentlichen im bisherigen Stadtbild wiederaufzubauen. Dahinter verbarg sich jenseits des sogenannten Meitinger-Planes mit seinem Fokus auf der Infrastrukturplanung und seinen eher vage gebliebenen Handlungsempfehlungen kein zukunftsweisendes stadtplanerisches Konzept. Vielmehr wurde der Wiederaufbau von der Bewahrung der Grundstückseigentumsverhältnisse und verbliebener wertvoller Infrastruktur sowie einer pragmatischen Nutzungsrückgewinnung getragen. Der Nachkriegsaufbau beinhaltete unterschiedliche Modalitäten, von der Rekonstruktion oder Kopie des Vorkriegszustandes über unterschiedlich graduierte Wiederherstellungen unter Integration eines verschieden großen Anteils alter Bausubstanz hin zu stark vereinfachten Gebäuden oder dem vollständigen Neubau als zeitgenössische Neugestaltung. Vor allem letztere kennzeichnet der Verzicht auf historisierende Details und ihre Entstehung als nur selten koordinierend aufeinander abgestimmte Baufolgen. Die verschiedenen Modalitäten bestanden seit 1945 parallel und gleichzeitig, wenn auch mit wechselnder Gewichtung. Welche jeweils zum Tragen kam, hing wesentlich vom Bauherrn und den konkreten lokalen Gegebenheiten ab. Dies führte einerseits zu einer vergleichsweise schnellen Rückgewinnung eines historisch strukturierten Münchener Stadtkerns und eines folglich von Kontinuität geprägten Erscheinungsbildes mit Wiedererkennungswert, andererseits wurde dieser schon sehr früh als konservativ kritisiert. In der Folge entstand in München der Wunsch nach einer grundlegenden Stadtmodernisierung. Mit dem im Juli 1963 beschlossenen Stadtentwicklungsplan sollte die städte- und verkehrsbauliche Ordnung Münchens über 30 Jahre bis 1983 in den Blick genommen werden. Planungsziel der Stadtadministration war „die auf ein hochentwickeltes Zentrum hin orientierte, entlang den Strecken des Massenverkehrsmittels sternförmig in eine Vielzahl von Stadtteilen (…) organisch verbundene Metropole mit Weltstadtcharakter“. Dieser Erneuerungsimpuls kam in verschiedenen Bereichen, meist durch Erneuerungen in städtebaulich prägnanten Arealen und unter Zusammenlegung mehrerer Parzellen, bspw.am neuen Verkehrsknoten Marienplatz, im Bereich der Neuhauser Straße und am Oberanger zum Tragen und fand seinen Höhepunkt mit den Olympischen Spielen 1972. Die Einrichtung der Fußgängerzone und die Anreicherung des öffentlichen Raumes mit Brunnen und Skulpturen sind elementarer Teil dieses Impulses. Mit dem bereits vor dem Zweiten Weltkrieg geplanten, ab 1963 konsequent verfolgten Durchbruch des Thomas-Wimmer-Ringes zum Schluss des bereits in Meitingers Wiederaufbauplan angelegten Altstadtringes und der baulichen Neuordnung der östlichen Flanke der Altstadt mit ihrem Portal an der Maximilianstraße sowie dem Schluss der letzten verbliebenen Kriegslücken fand der Wiederaufbau der Altstadt bis Mitte der 1980er Jahre schließlich seinen Abschluss. Architektonisch weisen die Bauten in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren innerhalb der Altstadt eine große Bandbreite auf. Einerseits ist das Einfügen in das vorhandene Straßen- und Platzbild als das Bauen in historischer Umgebung zu erkennen ebenso wie postmoderne Interpretationen innerhalb eines Architekturraums. Andererseits bildete man bewusste Kontraste, die teilweise auch wichtige städtebauliche Lagen besetzen. In jüngerer Zeit entstehen ab der Mitte der 1980er Jahre Ersatzbebauungen an zahlreichen Stellen in der Altstadt. Diese respektieren Parzellierungen und Gebäudehöhen und fügen sich damit dem Stadtbild ein. Würdigung Der identitätswahrende Wiederaufbau der Münchner Altstadt hat ein geschlossenes Bild geschaffen, wenngleich sich dieser über einen langen Zeitraum erstreckte und von verschiedenen Vorstellungen und architektonischen Leitbildern geprägt war. Die Anzahl der Geschosse und die Traufhöhe sowie die Materialwahl der Fassaden orientierte sich an den erhaltenen historischen Gebäuden in der Altstadt. Der Wiederaufbau der Münchner Altstadt ist im Vergleich zu dem der stark zerstörten Großstädte (West-)Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg einzigartig. In keiner Großstadt sonst gelang ein Wiederaufbau mit Wahrung eines so großflächigen historischen Bereichs.
Aktennummer E-1-62-000-1
Bodendenkmal
Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Siedlungsteile der ersten Stadterweiterung von München.
Aktennummer D-1-7835-0409
Jede bauliche Änderung an einem Baudenkmal oder in einem Ensemble braucht eine Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG.
Geofachdaten © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (CC BY-ND 4.0)
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© Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, 100-m-Gitter, DL-DE-BY-2.0
© OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL)
Die Pfarrkirche Heilig Geist ist eine römisch-katholische Kirche am Viktualienmarkt in München und gehört zu den ältesten erhaltenen Kirchengebäuden der Stadt.
Das Alte Rathaus ist ein Baudenkmal am Marienplatz im Bezirk Altstadt-Lehel der bayerischen Landeshauptstadt München. Der gotische Profanbau wurde 1470 bis 1475 von Jörg von Halsbach errichtet und diente bis 1874 als Sitz des Münchner Magistrats.
Das Heilig-Geist-Spital war eine bedeutende Einrichtung zur Versorgung von Alten und Kranken in München. Seit dem Mittelalter lag die Verwaltung des Spitals überwiegend in der Hand der Stadtverwaltung. Auch gegenwärtig liegt die Heiliggeistspital-Stiftung in der Hand der Stiftungsverwaltung der Stadt München.
Diese Seite gibt einen Überblick über Rathäuser im Stadtgebiet der bayerischen Landeshauptstadt München. Das sind zum einen die Rathäuser der Stadt München selbst, zum anderen ehemalige Rathäuser der nach München eingemeindeten Orte.
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Behandlungen im Bezirksausschuss und amtliche Bekanntmachungen der Lokalbaukommission, neueste zuerst. Ab der Veröffentlichung im Amtsblatt läuft für Nachbarn eine einmonatige Klage- bzw. Einwendungsfrist.