Das Jüdische Zentrum München ist das Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern in der Altstadt Münchens. Zu ihm zählen die im November 2006 geweihte Hauptsynagoge Ohel Jaʿaḳov, ein Kultur- und Gemeindehaus mit Versammlungsräumen, Grundschule und Gymnasium, Kindergarten, Jugendzentrum und Restaurant sowie das Jüdische Museum, das in Trägerschaft der Landeshauptstadt München im März 2007 eröffnet wurde.
Das Jüdische Museum München ist ein jüdisches Museum der bayerischen Landeshauptstadt München und wird durch das Münchner Kulturreferat getragen. Es ist Teil des Jüdischen Zentrums am Münchner Sankt-Jakobs-Platz und wurde am 22. März 2007 eröffnet.
Die Jüdische Volkshochschule in München wendet sich an alle Menschen der Region und bietet ein vielseitiges Bildungsangebot zu Jüdischer Kultur, Jüdischer Geschichte und Sprachen.
Der St.-Jakobs-Platz ist ein öffentlicher Platz im Münchner Stadtteil Altstadt. Aus einem städtebaulichen Problemgebiet wurde im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ein kulturell bedeutender Platz, der auf angemessene Weise die dort befindlichen Institutionen Jüdisches Zentrum München, Jüdisches Museum München, Stadtmuseum München und Angerkloster zur Geltung bringt und dadurch das Altstadtviertel städtebaulich entscheidend aufgewertet hat. Er geht fast nahtlos in den Sebastiansplatz über, der im Osten durch die Prälat-Zistl-Straße begrenzt wird.