Antrag: Radlweg entlang der Bahnlinie vorbereiten! – Jetzt!

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=== 20-26 _ B 04287_22.07 C 1.1 Radweg entlang der Bahnlinie_NACHTRAG_NEU.pdf === SPD Fraktion im Bezirksausschuss 2 BA-Geschäftsstelle Dr. Barbara Turczynski-Hartje Beate Bidjanbeg Martina Weinberger Dr. Alissa Wiengarten Tal 13, 80331 München Telefon (089) 22 80 26 66 bag-mitte.dir@muenchen.de Antrag: Radlweg entlang der Bahnlinie vorbereiten! – Jetzt! Seite 1 von 1 Die SPD-Fraktion im Bezirksausschuss 2 Isarvorstadt-Ludwigsvorstadt Antrag: Radlweg entlang der Bahnlinie vorbereiten! – Jetzt! 14.07.2022 Die Flächen für den vorgesehenen Radlweg entlang der Bahnlinie von der Theresi- enhöhe über die Braunauer Eisenbahnbrücke sollen im Zuge der Baustelle für den Regionalhalt Süd – Poccistraße so vorbereitet werden, dass sie als Lagerflächen für die Baustelle genutzt werden und anschließend als durchgehender Radlweg fertig gestellt werden können – und zwar jetzt! Hierfür soll auch endlich die Machbarkeitsstudie für den Radlweg angefertigt wer- den, damit die Flächen entsprechend zur Verfügung stehen – ein Regionalhalt ohne Radlweg wäre den Anwohnern nicht vermittelbar! Begründung 1. Wann, wenn nicht jetzt, kann der dringend nötige und schon lange gewünschte Radlweg vorbereitet wer- den. Es wäre fatal, dieses wichtige Element der Verkehrswende nicht in die Planung der neuen Halte- stelle einzubeziehen. 2. Die Flächen des Radlwegs könnten als Lagerstellen für die Baustelle dienen, die andernfalls teuer ange- mietet und umständlich angefahren werden müssten. 3. Es ist schwer vorstellbar, dass das Vorhaben „Radlweg“ nach Fertigstellung des Regionalhalts machbar und finanzierbar sein wird. Es muss jetzt im Vorfeld geplant werden! 4. Die vorgeschobenen Bürokratie- und Zuständigkeitshürden dürfen doch nicht vernünftige Lösungen ver- hindern. Es sind in allen Fällen die Bürger*innen, die alle Beteiligten finanzieren – egal ob ihre Steuer- gelder an Bund, Bahn, Land oder Stadt verteilt wurden. Ein Regionalhalt ohne Radlweg wäre den An- wohnern nicht vermittelbar! 5. Zudem soll endlich die Machbarkeitsstudie für den Radweg (und Fußweg!) entlang der DB-Südumfah- rung zwischen Braunauer Eisenbahnbrücke und der Theresienhöhe erstellt werden. Der Flächenbedarf ist unbedingt vor den weiteren Planungen des Regionalzughalts Poccistraße zu klären! Die einmalige Chance hier einen Fuß- und Radweg-Route abseits des Kfz-Verkehrs zwischen rechts der Isar und dem Westpark zu schaffen, muss ergriffen werden. 6. Ebenso soll vorab geklärt werden inwiefern für den Radweg die Feuerwehrzufahrt zwischen Bahnge- lände und KVR nutzbar ist, ggf durch Gespräche mit dem Grundstückseigner, sowie die direkte Anbin- dung der Lindwurmstraße, da ein Radweg entlang der Bahn attraktiver wäre als das Radeln durch die enge Ruppertstraße. === 20-26 _ B 04287_B 04287 Radweg entlang der Bahnlinie AS.pdf === U-Bahn: Linien U3,U6 Haltestelle Poccistraße muenchenunterwegs.de Bus: Linie 62 Haltestelle Poccistraße muenchen.de/mor Bus: Linie 132 Haltestelle Senserstraße [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Landeshauptstadt München Mobilitätsreferat Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat Postfach, 80313 München Bezirk Mitte MOR-GB2.111 gb2-111.mor@muenchen.de Per E-Mail Über das DIR – BA-Geschäftsstelle Mitte bag-mitte.dir@muenchen.de An den BA 02 - Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt Herr Blaser Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum 12.08.2026 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Radlweg entlang der Bahnlinie vorbereiten! - Jetzt! BA-Antrag Nr. 20-26 / B 04287 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 02 - Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt Sehr geehrter Herr Blaser, der o.g. Antrag des Stadtbezirkes 02 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt vom 26.07.2022 wurde dem Mobilitätsreferat zur federführenden Bearbeitung zugeleitet. Darin wird beantragt, die Flächen für den vorgesehenen Radweg entlang der Bahnlinie von der Theresienhöhe über die Braunauer Eisenbahnbrücke im Zuge der Baustelle für den Regionalzughalt Poccistraße so vorzubereiten, dass sie als Lagerfläche für die Baustelle genutzt und anschließend als durchgehender Radweg fertig gestellt werden können. Darüber hinaus soll eine Machbarkeitsstudie für den Radweg angefertigt werden. Zu Ihrem Antrag teilen wir Ihnen Folgendes mit: Die Örtlichkeit einer Baustelleneinrichtungsfläche richtet sich nach verschiedenen Kriterien, wie z.B. Nähe zur Baustelle, erforderliche Größe und Beschaffenheit, Andienbarkeit für Anlieferungen etc. Im Rahmen der Genehmigung von Baustellen wird immer auch geprüft, ob die beantragte Baustelleneinrichtungsfläche im beantragten Ausmaß erforderlich ist und ob es Alternativen z.B. auf Privatgrund gibt. Sobald Pläne zur Baustelleneinrichtungsfläche für den Regionalzughalt Poccistraße vorliegen, werden diese entsprechend Ihrem Antrag geprüft. Die Idee eines bahnparallelen Radwegs geht zurück bis in die 1980er Jahre. Damals gab es Seite 2 von 8 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] erste Planungen zu einem Radweg entlang des Südrings, der auf Höhe der Dreimühlenstraße mittels einer Rampe auf Straßenniveau herunter geführt und ebenerdig durch die Reifen- stuelstraße sowie über das Viehhofgelände verlaufen sollte. Auf dem Viehhofgelände sollte der Radweg erneut mittels Rampe auf Bahnniveau geführt werden und höhenfrei über die Tumblingerstraße verlaufen. In den letzten Jahren wurde das Thema immer wieder aufgegriffen und bei den entsprechen- den Planungen auf die Tagesordnung gebracht. Für eine Realisierung eines Zweirichtungs- radwegs sowie eines Fußwegs mit den vorgegebenen Standardmaßen (mindestens 4,00 m Breite für einen Radweg in beide Richtungen plus evtl. Fußweg von 2,50 m) ist entsprechend großer Platzbedarf notwendig, der an der angedachten Linienführung nicht immer vorhanden ist. Die folgende Karte zeigt im Überblick die sieben wichtigsten „Engstellen“ im Verlauf: Das „Herzstück“ des bahnparallelen Radwegs bildet die Braunauer Eisenbahnbrücke (Abbildung 1, Ziffer 1), die den Stadtbezirk 18 mit dem Stadtbezirk 2 verbindet und die Isar quert. Mit Beschluss des Stadtrats vom 29.04.2026 zur Internationalen Bauausstellung Metropolregion München „Räume der Mobilität“ (IBA-M) – Sachstand und weiteres Vorgehen zu den Projekten Donnersbergerbrücke, Braunauer Eisenbahnbrücke und Nord-Süd- Grünverbindung (Sitzungs-vorlage Nr. 20-26 / V 19449) hat der Münchner Stadtrat die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung des Projekts „Braunauer Eisenbahnbrücke – Instandsetzung und Umnutzung als Fuß- und Radweg über die Isar“ zur Kenntnis genommen. Die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung sind positiv zu bewerten. Es ist darüber hinaus ein Anschluss an die Isartalstraße geprüft und als möglich erachtet worden (Abbildung 2). Die Braunauer Eisenbahnbrücke befindet sich in Eigentümerschaft und Baulast der DB InfraGO, mit der für die Umbaumaßnahme eine Nutzungsübergabe vereinbart werden müsste. Bislang hat die Deutsche Bahn keine dauerhafte Überlassung der Infrastruktur in Aussicht gestellt, sich aber für Gespräche über länger befristete Nutzungsvereinbarungen o.ä. offen gezeigt. Aufgrund der Haushaltskonsolidierung sowie fehlender Personal- und Sachmittelressourcen sowohl im Mobilitätsreferat wie auch im Baureferat ruhen mit Abschluss der o.a. Machbarkeits- Abbildung 1: Engstellen in der Planung eines bahnparallelen Radwegs, Quelle: MOReInfoWeb Seite 3 von 8 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Im weiteren Verlauf Richtung Westen folgt die „Engstelle“ Reifenstuelstraße (Abbildung 1, Ziffer 2). Westlich der Eisenbahnüberführung Dreimühlenstraße wird von der Deutschen Bahn das derzeitige Abstellgleis 1A reaktiviert und zukünftig genutzt (siehe Abbildung 4), womit an dieser Stelle kein Platz für einen Radweg verbleibt. Wie bereits in den früheren Planungen aufgezeigt, wäre zwischen der Isartalstraße und der Dreimühlenstraße eine Rampe im vorhandenen Grünstreifen nach unten zu führen und Radfahrende müssten im Mischverkehr die Reifenstuelstraße nutzen. Würde die Planung aus der Machbarkeitsuntersuchung des Baureferats zur Braunauer Eisenbahnbrücke weiterverfolgt werden, nämlich eine Rampe zur Isartalstraße, müsste der Radverkehr entweder über die Ehrengutstraße im Norden oder die Lagerhausstraße im Süden geführt werden. Abbildung 2: Visualisierung aus der Machbarkeitsuntersuchung „Braunauer Eisenbahnbrücke: Instandsetzung und Umnutzung zu einem Fuß- und Radweg über die Isar“, Quelle: Seite 4 von 8 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Nach Erreichen der Thalkirchner Straße bestünde theoretisch die Möglichkeit über den sogenannten Bananentunnel (Abbildung 1, Ziffer 3) und die dahinterliegende Rampe auf dem Flurstück 10404/5 zwischen dem zu überplanenden Viehhof-Areal und den Bahngleisen eine eigene Rad- und Fußweginfrastruktur zu schaffen bzw. zu reaktivieren (siehe Abbildung 5). Wie aber bereits im Antwortschreiben auf den BA-Antrag Nr. 20-26 / B 06625 (https://risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/8412632) dargelegt, bedarf es zur Reaktivierung dieser alten Infrastruktureinrichtungen zunächst einer eigenen Machbarkeitsuntersuchung, die aufgrund der angespannten Haushaltslage derzeit nicht in Auftrag gegeben werden kann. Abbildung 3: Engstelle 2a – Reifenstuelstraße, Quelle: Abbildung 4: Engstelle 2b – Reifenstuelstraße, Quelle: Seite 5 von 8 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Abbildung 5: Engstelle 3/4 - „Bananentunnel“/Fußgängerbrücke Tumblingerstraße, Quelle: MOReInfoWeb Die dahinterliegende ehemalige Fußgängerbrücke über die Tumblingerstraße (Abbildung 1, Ziffer 4) wurde im Zuge der Sanierung der EÜ Tumblingerstraße zurückgebaut und nicht wie- der neu errichtet. Ein neues Brückenbauwerk an dieser Stelle würde nach ersten Schätzungen des Baureferats ohne Zugangsbauwerke von bzw. zur Tumblingerstraße Bruttoprojektkosten von etwa 2,5 Mio. bis 3,5 Mio. € verursachen. Kosten für Maßnahmen wie Spartenverlegun- gen, provisorische bauzeitliche Verkehrsumlegungen, Grundstücksbeschaffungen etc. sind darin nicht enthalten. Darüber hinaus müsste ein Anschluss des Viehhof-Areals, welches frühestens ab 2040 mit Wohnbebauung erschlossen werden soll, an die bestehende Rampe oder die neu zu errich- tende Brücke über die Tumblingerstraße erfolgen. Derzeit befinden sich dort denkmalge- schützte Abgrenzungen in Form eines Zauns zur Bahnseite und einer Mauer zur Viehhofseite (siehe Abbildung 6). Seite 6 von 8 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Im weiteren Verlauf könnte die Rad- und Fußwegeverbindung entlang der Feuerwehrzufahrt hinter der Städtischen Berufsfachschule für Kinderpflege verlaufen. Diese weist jedoch ledig- lich eine Breite zwischen etwa 3,00 m und 3,30 m auf und ist damit nach den entsprechenden Richtlinien zu schmal für einen Geh- und Radweg. Mit der Planung des zweiten Zugangs zum Regionalzughalt (RZH) Poccistraße (Abbildung 1, Ziffer 5) ergibt sich jedoch eine weitere Engstelle im Netz. Die Ergebnisse der Entwurfspla- nung werden dem Stadtrat zu gegebener Zeit vorgelegt. Mit Beschluss der Vollversammlung vom 17.12.2025 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 17995) wurde das Mobilitätsreferat beauftragt, eine Finanzierungsvereinbarung mit dem Freistaat Bayern mit einem Volumen in Höhe von bis zu 6,8 Mio. € zu schließen. Die Freigabe zur Ausweitung des Produktkostenbudgets aufgrund von aktuellen Betriebskostenschätzungen der DB wurde mittels Beschlusses der Vollversammlung vom 29.04.2026 erteilt (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 19581). Für den Hauptzugang zum RZH Poccistraße (Abbildung 1, Ziffer 6) soll ein etwa 160 m langes Trogbauwerk von der Lindwurmstraße, welches eine barrierefreie Erschließung des Bahn- steigs ermöglicht, errichtet werden. Daneben verbleibt eine etwa 3,00 m breite Feuerwehr- zufahrt, die an dieser Stelle wiederum zu schmal für einen Geh- und Radweg ist (siehe Abbildung 7). Abbildung 6: Rampe zwischen Bananentunnel und Tumblinger Straße, Quelle: MOR Seite 7 von 8 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Abbildung 7: Engstelle 6 – RZH Poccistraße erster Zugang, Quelle: Im Zulauf auf die EÜ Lindwurmstraße (Abbildung 1, Ziffer 7) ist somit ebenfalls nicht ausrei- chend Platz vorhanden, um einen Radweg bahnparallel zu planen. Im Rahmen des Projekts „Sanierung EÜ Lind...

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 02 - Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Sitzungsdatum

15.09.2026 um 19:00 Uhr

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