Gemeinsam Verantwortung tragen – kein Abschieben der Kosten für die Entwicklung des Strafjustizzentrums-Areals…

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Gemeinsam Verantwortung tragen – kein Abschieben der Kosten für die Entwicklung des Strafjustizzentrums-Areals auf die Kommune!

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  • 20-26 _ T 086851_B 1.2.3 2501024_SJZ_Genossenschaften.pdf
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=== 20-26 _ T 086851_B 1.2.3 2501024_SJZ_Genossenschaften.pdf === FRAKTION IM BEZIRKSAUSSCHUSS 3 MAXVORSTADT Fraktionsvorsitzende: Sigrid Eck Lionel Behrends, Norbert Datzmann, Sigrid Eck, Dr. Christoph Braun, Ruth Gehling, Martha Hipp, Georg Jakob, Dr. Svenja Jarchow, Sabine Krieger, Dr. Gerhard Pischel, Florina Vilgertshofer, Richard Weiss Internet: www.gruene-maxvorstadt.de München, den 24.10.2025 Antrag für die BA-Sitzung am 11.11.2025 Für ein gemeinwohlorientiertes, nachhaltiges Stadtquartier am Strafjustizzentrum Der Bezirksausschuss 3 – Maxvorstadt fordert die Landeshauptstadt München auf, bei der Entwicklung desjenigen Teils des Areals am Strafjustizzentrum, für den sie letztlich zuständig sein wird, gezielt Münchner Wohnungsbaugenossenschaften und deren Konzepte in die weitere Planung einzubeziehen. Dabei sollen insbesondere Ansätze berücksichtigt werden, die gemeinschaftliche Flächennutzung, soziale Mischung der Bewohnerschaft, gemeinsame Verantwortung für die Quartiersentwicklung sowie nachhaltige Bau- und Wohnformen in den Mittelpunkt stellen. Ziel muss es sein, auf dem Areal urbanen, zukunftsorientierten und für breite Teile der Münchner Stadtgesellschaft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Begründung: Das Areal rund um das Strafjustizzentrum bietet die einmalige Chance, in zentraler Lage ein neues, lebendiges Stadtquartier zu entwickeln, das soziale, ökologische und gemeinschaftliche Aspekte miteinander verbindet. Der Bezirksausschuss 3 sieht die aktuellen Bestrebungen zur Entwicklung des Areals grundsätzlich sehr positiv. Die Investitionskosten, die sich auf geschätzte 200 Millionen beziffern sind allerdings für die LHM alleine kaum zu stemmen. Damit das entstehende Quartier jedoch dauerhaft zur sozialen und städtebaulichen Vielfalt Münchens beiträgt und die notwendigen Investitionen finanzierbar sind, ist es entscheidend, frühzeitig Akteure einzubinden, die auf gemeinschaftliches, solidarisches und nachhaltiges Wohnen spezialisiert sind. Münchner Wohnungsbaugenossenschaften verfügen über umfangreiche Erfahrung darin, Wohnprojekte zu realisieren, die durch stabile Nachbarschaften, gemeinsame Verantwortung der Bewohnerschaft und einen hohen Anteil an gemeinschaftlich genutzten Flächen geprägt sind. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Mischung und langfristigen Bezahlbarkeit von Wohnraum. Durch die Einbindung von Genossenschaften in die Entwicklungsplanung kann sichergestellt werden, dass auf dem Areal kein anonymes Investorenprojekt entsteht, sondern ein Quartier, das den Bedürfnissen der Münchner Stadtgesellschaft entspricht und in dem die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv an der Gestaltung ihres Lebensraums mitwirken. Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Florina Vilgertshofer Svenja Jarchow-Pongratz

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 03 - Maxvorstadt

Sitzungsdatum

11.11.2025 um 19:30 Uhr

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