=== 20-26 _ B 04476_202209_BA05_SPD_Ostbhf_Buskap ausbauen_geschwaerzt.pdf ===
Ausbau des ÖPNV-Standortes Ostbahnhof:
Barrierefreies Buskap für H in der Orleansstraße
Antrag
Der BA 5 fordert die MVG und das Baureferat auf, die Haltestellenposition Südwest Höhe
Orleansstr. 43-45 als barrierefreies Buskap auszuführen, wie im Juli 2015 mit MVG und
Verwaltung vereinbart.
Es soll außerdem geprüft werden, ob durch eine Verlängerung der Haltestelle zukünftig weitere
Buslinien sinnvoll an dieser Stelle untergebracht werden könnten.
Begründung
Im Juli 2015 fand ein ausführlicher Ortstermin mit der MVG am Ostbahnhof statt. Grund war
schon damals der zunehmende Platzmangel im Busbahnhof und der Sachzwang, eine geeignete
Haltestelle für den X 30 zu finden. Bei dem damaligen Termin wurde der Gehweg vor dem Café
Toulouse als zusätzliche Haltestelle festgelegt. Ein Buskap sollte nach einer Probezeit gebaut
werden.
Die Haltestelle wurde in Betrieb genommen, aufgrund der ungeklärten Baustellensituation im
Zuge der 2. S-Bahn-Stammstrecke wurde die Realisierung des barrierefreien Ausbaus jedoch
immer wieder verschoben. Zunächst hatte die Bahn angekündigt, im November 2018 die
aktuelle Planung zu Ausgestaltung und Standort des neuen S-Bahnhofs am Ostbahnhof bekannt
zu geben. Doch selbst 2022 ist das Planfeststellungsverfahren für diesen Bauabschnitt der 2.SBSS
noch nicht abgeschlossen. Eine weitere Verzögerung des gewünschten Ausbaus des ÖPNVs am
Ostbahnhof ist jedoch nicht hinnehmbar.
Nina Reitz
Fraktionssprecherin
Nicole Meyer
Heinz-Peter Meyer
Lena Sterzer
Hermann Wilhelm
21. September 2022 //
=== 20-26 _ B 04476_B_04473_und_B_04476_OEPNV_Ostbahnhof_AS.pdf ===
U-Bahn: Linien U3,U6
Haltestelle Poccistraße
muenchenunterwegs.de
Bus: Linie 62
Haltestelle Poccistraße
muenchen.de/mor
Bus: Linie 132
Haltestelle Senserstraße
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LHM-Schutzbedarf:
2
]
Landeshauptstadt
München
Mobilitätsreferat
Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat
Postfach, 80313 München
Geschäftsbereich Verkehrs-
und Bezirksmanagement
Bezirk Mitte
MOR GB2.11
gb2-11.mor@muenchen.de
Per E-Mail
Über das DIR – BA-Geschäftsstelle Ost
bag-ost.dir@muenchen.de
An den BA 05 - Au-Haidhausen
Herrn Jörg Spengler
Ihr Schreiben vom
21.09.2022
Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum
20.08.2026
Ausbau des ÖPNV-Standortes Ostbahnhof: Busbahnhof in die Orleansstraße erweitern
BA-Antrags-Nr. 20-26 / B 04473 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 05 - Au-
Haidhausen vom 21.09.2022
Ausbau des ÖPNV-Standortes Ostbahnhof: Barrierefreies Buskap für H in der
Orleansstraße
BA-Antrags-Nr. 20-26 / B 04476 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 05 - Au-
Haidhausen vom 21.09.2022
Sehr geehrter Herr Spengler,
zu Ihren Anträgen vom 21.09.2022 teilen wir Ihnen Folgendes mit:
In dem BA-Antrag Nr. 20-26 / B 04473 fordert der Bezirksausschuss die Landeshauptstadt
München (LHM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) auf, zusätzliche Haltestellen-
positionen in der Orleanstraße auf Höhe des Ostbahnhofs zu prüfen. Im Zuge dessen sollen
entstehen:
1. eine Busspur mit mehreren Haltestellen
2. Aufstellflächen für die Fahrgäste
3. ein radentscheidskonformer Radweg
In dem BA-Antrag Nr. 20-26 / B 04476 fordert der Bezirksausschuss die SWM/MVG und das
Baureferat (BAU) auf, die Haltestellenposition Südwest in Höhe Orleanstraße 43-45 als
barrierefreies Buskap auszuführen. Dies sei im Juli 2015 mit der SWM/MVG und der
Stadtverwaltung vereinbart worden. Zudem wird um Prüfung einer Verlängerung der
Haltestelle für weitere Buslinien gebeten.
I.
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Zunächst möchten wir uns für die kapazitätsbedingte, verzögerte Beantwortung der Anträge
entschuldigen und uns für die gewährten Fristverlängerungen bedanken.
Der Ostbahnhof ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt mit einer Vielzahl an ÖV-Linien und
Umsteigebeziehungen zu Fern-, Regional-(S-Bahn) und Nahverkehr (U-Bahn, Tram, Bus).
Besonders in den Tagesspitzenstunden gerät der Busbahnhof jedoch bereits heute schon an
seine Kapazitätsgrenzen, was laut SWM/MVG zu Störungen im Betrieb und leichten Unfällen
führt. Die Kapazitätsgrenze des Busverkehrs am Ostbahnhof ergibt sich zum einen aus dichter
Taktfolge und den im Verhältnis zu den eingesetzten Linienbusgrößen (Langbusse und
Buszüge) engen Platzverhältnissen innerhalb des Busbahnhofs. Zum anderen finden sich im
südwestlichen und nordwestlichen Bereich auf der Orleansstraße Haltestellen, die nicht den
aktuellen Anforderungen an Barrierefreiheit und Fahrgastsicherheit entsprechen, was die
Effizienz und Sicherheit des Verkehrsablaufs einschränkt.
Die Stadtverwaltung und der Stadtrat bekennen sich ausdrücklich zur zentralen Rolle des
öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) bei der Umsetzung der Mobilitätswende. Ziel ist es, bis zum
Jahr 2035 mindestens 80 % aller Wege im Umweltverbund – also mit öffentlichen
Verkehrsmitteln, Radfahren und Zufußgehen – zurückzulegen. Um dieses ambitionierte Ziel zu
erreichen, ist die Förderung des ÖPNV von entscheidender Bedeutung.
Zur mittelfristigen Entwicklung von zielführenden, der Problemlage sowie der Funktionsdichte
des Ortes und der absehbaren verkehrlichen und städtebaulichen Entwicklungen gerecht wer-
denden Lösungen ist eine enge Abstimmung und Kooperation zwischen der SWM/MVG und
der Verwaltung erforderlich. Bereits im Rahmen des 4. Maßnahmenpakets zur Busbeschleu-
nigung im ÖPNV-Bauprogramm wurden von der SWM/MVG erste Planungsüberlegungen
eingebracht, die jedoch nicht zu einer realisierungsfähigen Maßnahme geführt haben. Neben
der Betriebsstabilität und Herstellung der Barrierefreiheit sind weitere Projekte entlang der
Orleanstraße auf dem Abschnitt Rosenheimer Straße | Haidenauplatz zu berücksichtigen, wie
z.B. Bebauungsplan-Verfahren, eine Bike-and-Ride-Anlage und eine Tram, die zukünftig in der
Orleansstraße verkehren könnte.
Im 4. Maßnahmenpaket zur Busbeschleunigung wurde festgelegt, dass aufgrund der durch
diese weiteren Projekte bestehenden Komplexität der Funktionalitäten am Ostbahnhof das
Thema separat zu behandeln ist. Die SWM/MVG plant in Abstimmung mit dem Mobilitätsrefe-
rat noch im Jahr 2026 im Rahmen eines neuen, internen Maßnahmenpaketes zur Busbe-
schleunigung die Planungen neu aufzunehmen und in der Folge der Politik vorzustellen. Dabei
sind neben den Erfordernissen für einen zukunftsfähigen und zeitstabilen ÖPNV auch die
Belange des Fuß- und Radverkehrs zu berücksichtigen. Dies beinhaltet richtlinienkonforme
Maße von Zuwegungen, Aufstellflächen und Querungsbereichen für den Fuß- und
Radverkehr. Zudem müssen im Zuge einer verkehrstechnischen Untersuchung die
Auswirkungen der angestrebten Planungen auf die Leistungsfähigkeit des angrenzenden
Straßennetzes und der darin enthaltenen Knotenpunkte für alle Verkehrsfunktionen,
insbesondere aber auch für den motorisierten Individualverkehr geprüft werden. Weitere
mögliche Hemmnisse und Synergien, wie beispielsweise Arbeiten zur Fernwärme und
Fernkälte, aber auch der U-Bahn-Infrastruktur (Fugensanierung des U-Bahnhofs) sowie im
Zusammenhang mit den Planungen zur 2. Stammstrecke stehende infrastrukturelle
Anpassungen sind ebenfalls zu beachten.
Das Mobilitätsreferat und die Stadtwerke München GmbH (SWM/MVG) werden dem Stadtrat
und dem Bezirksausschuss 05 Au – Haidhausen zu gegebener Zeit die Ergebnisse der
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verkehrstechnischen Variantenuntersuchungen zur Kenntnis und zur Entscheidung über das
weitere Vorgehen im Hinblick auf den örtlichen Tram- und Bus-Haltestellenausbau sowie die
Gestaltung einer neuen Raumaufteilung der Orleansstraße vorlegen.
Die Anträge Nr. 20-26 / B 04473 und Nr. 20-26 / B 04476 des Bezirksausschusses 05 sind
damit satzungsgemäß erledigt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team
Bezirk Mitte
Abteilung Bezirksmanagement und Projektentwicklung (MOR-GB2.11)
II. über das DMS (E-Akte) an MOR-GL5
mit der Bitte um Abschluss des RIS und DMS-Vorganges
III. Ablage bei MOR-GB2.11