Resilienz der Stadt München stärken: Baum-Biodiversität im Straßenraum

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=== 26-32 _ B 00008_B 00008 Baum-Biodiversität.pdf === Antrag für die Sitzung des BA6 am 08.06.2026 München, 25.05.2026 Resilienz der Stadt München stärken: Baum-Biodiversität im Straßenraum Antrag Der Bezirksausschuss 06 Sendling beantragt, dass entlang je einer Straße im Straßenbegleitgrün verschiedene Baumarten im Wechsel gepflanzt werden. Die Regelung wird ab sofort sowohl bei Ersatzpflanzungen, als auch bei Neubepflanzung von Straßenzügen berücksichtigt. Es werden klimaresiliente Baumarten mit diversen Habitat- und Nahrungsstrukturen gepflanzt, z. B. Hainbuche, Ulme, Baumhasel, Gingko, Säulen-Eiche, Nordamerikanische Eiche, Feldahorn. Siehe auch Straßenbaumliste aus der GALK-Studie1. Die Regelung wird auch in Sendling bei den geplanten Straßenbepflanzungen angewandt (Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie für Baumbepflanzungen - „3500- Bäume für die Stadt“ oder aus verschiedenen geplanten Baumaßnahmen oder aus BA-Anträgen): • Lindenschmitstraße: Vorgesehene Realisierung 2026 (Stand 12.2025) • Margaretenplatz: Vorgesehene Realisierung 2027 (Stand 12.2025) • Daiserstraße: Vorgesehene Realisierung 2028 (Stand 12.2025) • Danklstraße: Vorgesehene Realisierung 2029 (Stand 12.2025) • Zechstr (3 Bäume) / Flössergasse (24 Bäume) - Umgestaltung dieser Straßen als verkehrsberuhigte Bereiche (Stand 12.2025) • Ggf. Baumgärtner- / Radlkoferstraße – Neugestaltung Straßenraumaufteilung (in Planung) • Ggf. Pfeuferstraße - Neugestaltung Straßenraumaufteilung (in Planung) Begründung: Monokulturen sind extrem anfällig für Krankheiten, Schädlinge und extreme Wetterbedingungen. Aktuelles Beispiel für das Sterben einer Baumart sind die Eschen, die durch Komplexkrankheit in München absehbar verschwinden. Würde ein ähnlicher Befall z. B. den Ahorn oder die Linde treffen, könnte innerhalb kurzer Zeit der Münchner Straßenraum nahezu baumlos sein, da aktuell ganze Straßenzüge mit einheitlicher Baumart bepflanzt sind. Durch die diverse Bepflanzung der Münchner Straßenräume werden Klima- und Artenresilienz, sowie die Wasseraufnahmefähigkeit der Böden nachhaltig gestärkt. Sie fungiert als ökologische Versicherung. Fällt eine Art durch Trockenheit oder Schädlinge aus, übernehmen andere die Funktionen. Die Maßnahme ist kostengünstig, da es hier nicht per se um das Schaffen neuer Baumstandorte mit gekoppelten Tiefbaumaßnahmen geht. Initiative: Florentine Katharina Schiemenz (ÖDP) - Beauftragte für Bäume und Biodiversität 1 Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) e.V.: GALK-Studie: https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/landespflege/dateien/abschlussbericht_stadtgruen_2018-74_in.pdf, Baumarten für gemäßigtes Voralpenklima mit rel. hohen Niederschlägen. GALK-Straßenbaumliste: brosch_zukunftsbaum_GALK_BdB_2020.pdf === 26-32 _ B 00008_B 00008 Baum-Biodiversitaet AS.pdf ===

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 06 - Sendling

Sitzungsdatum

14.09.2026 um 18:30 Uhr

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