Baudenkmal · Plinganserstraße 1
katholische Kirche, Pfarrkirche
Kath. Pfarrkirche St. Margaret, Alte Sendlinger Kirche, barocker Saalbau mit eingezogenem Chor, Satteldach, Westturm mit Zwiebelhaube, von Wolfgang Zwerger, 1711-12; mit Ausstattung; Aussenwandfresko der Bauernschlacht, von Wilhelm Lindenschmidt, 1896; Barock-Kapelle, 18. Jh.; Gusseisendenkmal für die 1705 gefallenen Oberländer, klassizistisch, 1830; Friedhof mit Mauer umgeben. 18. Jh.
Aktennummer D-1-62-000-5402
Baudenkmal · Plinganserstraße 1
Friedhof, syn. Gottesacker, syn. Kirchhof, syn. Begräbnisplatz
Kath. Pfarrkirche St. Margaret, Alte Sendlinger Kirche, barocker Saalbau mit eingezogenem Chor, Satteldach, Westturm mit Zwiebelhaube, von Wolfgang Zwerger, 1711-12; mit Ausstattung; Aussenwandfresko der Bauernschlacht, von Wilhelm Lindenschmidt, 1896; Barock-Kapelle, 18. Jh.; Gusseisendenkmal für die 1705 gefallenen Oberländer, klassizistisch, 1830; Friedhof mit Mauer umgeben. 18. Jh.
Aktennummer D-1-62-000-5402
Ensemble
Der Bereich um die kath. Filialkirche St. Margaret ist Kern des im 8. Jahrhundert erstmals beurkundeten Ortes Sendling. 1864 wurde Sendling in die Stadt München eingemeindet. Bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte hier die Verstädterung ein. Der Ortskern Sendling zeigt diese beiden Entwicklungsphasen anschaulich und bildet daher ein Ensemble. Auf Grund der Schlacht am Sendlinger Berg am 25. Dezember 1705, auch Sendlinger Mordweihnacht oder Bauernschlacht genannt, besitzt er zudem geschichtliche Bedeutung für Bayern.
Mit dem sogenannten Stemmerhof ist ein bäuerliches Anwesen erhalten, das aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt und die städtebaulich wichtige Lage gegenüber der Kirche und der auf den Hof zuführenden Lindwurmstraße besetzt. Südlich der Kirche ist eine Gruppe von Kleinhäusern, Gaststätte und zwei Handwerkerhäuser, aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert überliefert. Die Verstädterung im 19. Jahrhundert dokumentieren zwei villenartige Bauten und ein Mietshaus an der Pfeufer- und Plinganserstraße sowie der Sendlinger Kirchplatz, der anschaulich eine Verbindung von Kirche und Platzgestaltung des 19. Jahrhunderts herstellt.
Die Sendlinger Mordweihnacht ist mit dem Fresko von Wilhelm Lindenschmit an der Margaretenkirche, dem gusseisernen Denkmal für die gefallenen Oberländler auf dem Friedhof und dem Standbild des Schmieds von Kochel nördlich der Kirche sinnbildlich dargestellt.
Aktennummer E-1-62-000-65
Bodendenkmal
Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich der Kath. Filialkirche St. Margareth in Sendling und ihres Vorgängerbaus mit zugehörigem Friedhof.
Aktennummer D-1-7835-0196
Jede bauliche Änderung an einem Baudenkmal oder in einem Ensemble braucht eine Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG.
Geofachdaten © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (CC BY-ND 4.0)