FDP-Fraktion / Freie Wähler / CSU-Fraktion: Antrag - Sanierung des Landshuter Allee-Tunnels zum Anlass nehmen…

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FDP-Fraktion / Freie Wähler / CSU-Fraktion: Antrag - Sanierung des Landshuter Allee-Tunnels zum Anlass nehmen - Verlängerung nach Norden ernsthaft prüfen

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  • 26-32 _ T 008168_32_FDP-Fraktion_FW_CSU-Fraktion_Antrag_202610_Sanierung des Landshuter Allee-Tunnels zum Anlass nehmen_Verlaengerung nach Norden ernsthaft pruefen.pdf
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=== 26-32 _ T 008168_32_FDP-Fraktion_FW_CSU-Fraktion_Antrag_202610_Sanierung des Landshuter Allee-Tunnels zum Anlass nehmen_Verlaengerung nach Norden ernsthaft pruefen.pdf === 25. September 2026 Sanierung des Landshuter-Allee-Tunnels zum Anlass nehmen – Verlängerung nach Norden ernsthaft prüfen Antrag: Der Bezirksausschuss möge beschließen: Das Baureferat wird gebeten, im Zuge der ab 2027 anstehenden Generalsanierung des Landshuter-Allee-Tunnels erneut und ergebnisoffen zu prüfen, ob eine Verlängerung des Tunnels - nach Norden - technisch, verkehrlich und wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar ist. Förderungen durch Freistaat oder Bund sollten dabei ebenso dringend geprüft werden. Begründung: Die Landeshauptstadt München plant für den Landshuter-Allee-Tunnel eine umfassende Generalsanierung: Betonschäden werden behoben, Brandschutz und Tunnelbeleuchtung modernisiert, eine neue Tunnelbetriebsstation errichtet. Die Bauzeit erstreckt sich über rund drei Jahre, mit erheblichen Beeinträchtigungen für den Verkehr, da während der Bauphasen jeweils eine Tunnelröhre gesperrt und der Verkehr in der verbleibenden Röhre im Gegenverkehr geführt wird. Die genehmigten Projektkosten belaufen sich auf rund 60 Millionen Euro – Mittel, die angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt über neue Schulden finanziert werden müssen. Aus Sicht der antragstellenden Fraktionen steht der Aufwand in einem schwierigen Verhältnis zum Ergebnis: Nach drei Jahren Bauzeit, massiven Verkehrsbehinderungen und 60 Millionen Euro zusätzlicher Verschuldung wird lediglich der bautechnische Status quo wiederhergestellt – die grundsätzliche Problematik der Landshuter Allee als oberirdische Lärm- und Schadstoffschneise durch den Stadtbezirk bleibt jedoch unverändert bestehen. Gerade weil ohnehin über Jahre in erheblichem Umfang gebaut, die Straße aufgerissen und der Verkehr umgeleitet werden muss, sollte diese ohnehin entstehende Belastung genutzt werden, um zu prüfen, ob nicht mit vertretbarem zusätzlichem Aufwand eine echte Verbesserung für den Stadtbezirk erreicht werden kann – etwa durch eine Verlängerung der Tunnelstrecke nach Norden. Eine bloße Wiederherstellung des Bestehenden, ohne diese Chance zumindest ernsthaft zu prüfen, wäre aus Sicht der Fraktionen eine vertane Gelegenheit und stünde in einem ungünstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis zur gleichzeitigen Kreditaufnahme der Stadt. Das gilt umso mehr, als die Brücke über die Dachauer Straße in den kommenden Jahrzehnten auch einem Neubau unterliegt. Der Bezirksausschuss bittet daher um eine transparente Darstellung, ob und unter welchen Voraussetzungen eine solche Erweiterung im Rahmen der laufenden Planungen noch berücksichtigt werden könnte, und mit welchem Mehraufwand an Zeit und Kosten dies verbunden wäre. Initiative: Felix Meyer (FDP), Nima Lirawi (CSU), Andreas Staufenbiel (FW) Für die CSU-Fraktion: Steffen Rekittke Für die FDP-Fraktion: Felix Meyer

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 09 - Neuhausen-Nymphenburg

Sitzungsdatum

20.10.2026 um 19:00 Uhr

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