Fröttmaninger Heide (Entmunitionierung und Betretungsverbote)

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  • 20-26 _ T 093053_D.1.1_Anfrage_Heide.pdf
  • 20-26 _ T 093053_D.1.5_Antrag_F-Heide_17_06_2026_NEU.pdf
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=== 20-26 _ T 093053_D.1.1_Anfrage_Heide.pdf === FW BA12 Hanna Kokorsch An die Landeshauptstadt München Direktorium Anfrage: Aktuell wird eine Fläche (s.Karte,rote Umrandung) auf der Südl..Fröttmaninger Heide eingezäunt. Die gesamte Fläche liegt in einer “Zone für das Heideerleben” und ist aus Naturschutz rechtlichem Aspekt von August bis Februar betretbar. Für umfangreiche Ausgleichsflächen - /Aufwertungsarbeiten wurde die Fläche zuvor entmunitioniert. Wird der lt. Pressemitteilung des HFVs vom RKU finanzierte Zaun Ende Juli wieder entfernt, so dass der Bevölkerung die erlaubte Betretung ermöglicht wird? Hintergrund: Seit über zehn Jahren ist die Belastung der Heideflächen mit Kampfmittelresten und deren finanziell nicht stemmbare Entfernung das Argument für das Betretungsverbot.. Wäre es dann nicht umso wichtiger, entmunitionierte Ausgleichsflächen zur Betretung freizugeben, je nach NSV in der entsprechenden Zone? Das Thema Kampfmittelräumung ist ein wichtiges Thema für Naturschutz und die Besucher.. Daher bittet der Bezirksausschuss 12 darum, dass er und die Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal im Jahr über den Stand der Entmunitionierung im Gebiet Südliche Fröttmaninger Heide informiert werden,z.B. auf der Bürgerversammlung in Freimann, im Juli. Initiative Hanna Kokorsch FW === 20-26 _ T 093053_D.1.5_Antrag_F-Heide_17_06_2026_NEU.pdf === FW BA12 Hanna Kokorsch An die Regierung von Oberbayern Höhere Naturschutzbehörde Maximilianstraße 39 80538 München An die Landeshauptstadt München Direktorium Bürgermeisterin Verena Dietl - Referat für Stadtplanung und Bauordnung - Referat für Klima und Umweltschutz An den Heideflächenverein Geschäftsstelle Bezirksstraße 27 85716 Unterschleißheim Betreff: NSG Südl. Fröttmaninger Heide Antrag: 1. Das Thema Kampfmittelräumung ist ein wichtiges Thema für Naturschutz und die Besucher. Daher bittet der Bezirksausschuss 12 darum, dass er und die Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal im Jahr durch die Verantwortungsträger über den Stand der Entmunitionierung im Gebiet Südliche Fröttmaninger Heide informiert werden, z.B. auf der Bürgerversammlung in Freimann, im Juli. 2. Den Bürgerinnen und Bürgern sollen die entmunitionierten Flächen in der "Zone für das Heideerleben" im Herbst-/Winterhalbjahr zur Betretung freigegeben werden. Von der Forderung des Rückbaus der Strom führenden Umzäunung im Nordosten der Fröttmaninger Heide wird aus Vernunft-/Kostengründen abgesehen. Die Umzäunung der davon südlichen Fläche soll ausschließlich temporär für die Zeit der Ziegen-Beweidung erfolgen. (Dieser Zweck wurde ursprünglich seitens des HFVs als Begründung für die Einbringung der Holzpflöcke kommuniziert.) 3. In Zonen, die lt. NSV halb- oder ganzjährig betretbar sind, aber noch nicht vollständig oder gar nicht entmunitioniert sind, sollen die Verantwortungsträger für eine zügige Finanzierung der Kampfmittelbeseitigung sorgen, wenn der HFV diese Kosten nicht tragen kann. Auch als Entgegenkommen für die – ohne ausreichende Information, geschweige denn Absprache erfolgte – Umnutzung der „Flächen für das Heideerleben" soll dabei vorrangig die „Fläche für das freie Betreten" berücksichtigt werden. 4. Hundehaltern, die nach §6 der NSV „Südliche Fröttmaninger Heide" (Betreten und Mitführen von Hunden) ihre Hunde ableinen und sich auf Wegen und Flächen befinden, die lt. Beschränkungsverordnung aus Sicherheitsgründen begehbar sind, soll kein Bußgeld angedroht werden. Hintergrund: Aktuell sind mehrere größere und kleinere Areale (s. Karte, rote Umrandung) auf der Südl. Fröttmaninger Heide eingezäunt (teilweise lt. Warnhinweisen stromführend – lt. Pressemitteilung des HFVs vom RKU finanziert). Sie liegen alle in einer „Zone für das Heideerleben” und sind aus Naturschutz rechtlichem Aspekt von August bis Februar betretbar. Auf großen Anteilen dieser (Ausgleichs-)Flächen fanden zur Vorbereitung für Aufwertungsarbeiten umfangreiche Entmunitionierungsarbeiten statt. Seit über zehn Jahren ist die Belastung der Heideflächen mit Kampfmittelresten und deren finanziell nicht stemmbare Entfernung das Argument für das Betretungsverbot, neben der NSV. Wäre es dann nicht umso wichtiger, entmunitionierte Ausgleichsflächen zur Betretung freizugeben, je nach NSV in der entsprechenden Zone? Allerhöchste Zeit wäre es ebenfalls, besonders für die anwohnenden Heidebesucher, in die Freigabe der Flächen, die in der „Zone für das freie Betreten" am Süd- und Westrand der Fröttmaninger Heide liegen, zu investieren (s. Karte, grün umrandet). Das war der harterkämpfte Kompromiss 2015 beim Bürgerbeteiligungsverfahren, auch für hundehaltende Familien, denen unter Erfüllung verschiedener Auflagen dort ein Hundefreilauf zugestanden worden ist. Initiative Hanna Kokorsch FW

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 12 - Schwabing-Freimann

Sitzungsdatum

30.06.2026 um 19:30 Uhr

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