=== 20-26 _ B 07852_B 07852 Taubenkot U-Bahnhof Giselastr.pdf ===
Landeshauptstadt München, Direktorium,
BA-Geschäftsstelle Mitte, Tal 13, 80331 München
An das Kreisverwaltungsreferat der
Landeshauptstadt München
Problematik Taubenkot U-Bahnhof Giselastraße
14.05.2025
Antrag:
Der BA 12 bittet die Stadtwerke München in eine der kommenden Sitzung des
Bezirksausschusses 12 eine Strategie vorzustellen, wie die Problematik Taubenkot
im U-Bahnhof Giselastraße dauerhaft gelöst werden kann.
Gegebenenfalls sind weitere Referate hinzuzuziehen, denn auch die Umgestaltung
des Luftraums der Gleisebene des U-Bahnhofs sollte mitgedacht werden.
Begründung:
Den BA 12 erreichen seit Monaten regelmäßig Bürgerbeschwerden über die
Verschmutzung des U-Bahnhofs Giselastraße mit Taubenkot. Der Antragsteller hat
sich selbst mehrmals persönlich von der Problematik überzeugt. Diese Beschwerde
wurden alle an die SWM weitergeben, der U-Bahnhof wird auch regelmäßig
gereinigt, aber die Reinigung löst das Problem meist nur für wenige Stunden.
Der BA 12 war über die Umgestaltungspläne des U-Bahnhofs und die
Sichtbarmachung der früher hinter Blechen versteckter Strukturen durchaus angetan.
Leider hatte niemand an das Taubenproblem gedacht. Der BA bittet hier um eine
nachhaltige und dauerhafte Lösung der Problematik.
gez. Patric Wolf
Vorsitzender
Bezirksausschuss
12
Schwabing-Freimann
12.Stadtbezirk
der
Landeshauptstadt
München
Vorsitzender
Patric
Wolf
=== 20-26 _ B 07852_B 07852 Taubenkot U-Bahnhof Giselastr AS.pdf ===
U-Bahn: Linien U1,U2,U3,U6
Haltestelle Sendlinger Tor
muenchenunterwegs.de
Straßenbahn: Linie 16-17, 18
Haltestelle Müllerstraße
muenchen.de/mor
Bus: Linien 52,62
Haltestelle Blumenstraße
[
LHM-Schutzbedarf:
2
]
Landeshauptstadt
München
Mobilitätsreferat
Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat
Postfach, 80313 München
ÖPNV Angebots- und
Infrastrukturentwicklung
MOR-GB1.11
gb1-11.mor@muenchen.de
Per E-Mail
Über das DIR – BA-Geschäftsstelle Mitte
bag-mitte.dir@muenchen.de
An den BA 12 - Schwabing-Freimann
Herr Wolf
Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum
28.05.2026
[ LHM-Schutzbedarf: 2 ]
Taubenkot am U-Bahnhof Giselastraße
BA-Antrag Nr. 20-26 / B 07852 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 12 - Schwabing-
Freimann
Sehr geehrter Herr Wolf,
zu Ihrem Antrag vom 27.05.2025 bittet der BA 12 die Stadtwerke München in eine der
kommenden Sitzung des Bezirksausschusses 12 eine Strategie vorzustellen, wie die
Problematik Taubenkot im U-Bahnhof Giselastraße dauerhaft gelöst werden kann.
Hierfür haben wir von die Stadtwerke München GmbH / Münchner Verkehrsbetriebe mbH
(SWM/MVG) um eine Stellungnahme gebeten. Diese haben uns Folgendes mitgeteilt:
„In der Vergangenheit wurde in mehreren U Bahnhöfen eine deutliche Zunahme der
Taubenpopulation festgestellt. Diese Entwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass
fehlende Deckenverkleidungen zusätzliche Sitz- und Nistmöglichkeiten schaffen und Tauben
dadurch vermehrt in die Anlagen gelangen. Hinzu kommt, dass an verschiedenen Stationen,
trotz des städtischen Fütterungsverbots (TaubenfütterungsverbotsVO von 2018), weiterhin
gefüttert wird, was die Tiere zusätzlich anlockt und zu einer verstärkten Ansiedlung sowie zu
gesteigerter Brutaktivität, insbesondere in technischen Bereichen, führt.
Die zunehmende Zahl der Tauben wirkt sich spürbar auf den Betrieb, die Infrastruktur und das
Sicherheits- und Wohlempfinden der Fahrgäste aus. So kommt es im Betriebsablauf durch
auffliegende Tauben vermehrt zu Auslösungen der Brandmeldeanlagen. Darüber hinaus
führen Taubennester zu Verstopfungen bei Abflussrinnen und Verschmutzungen durch
Taubenkot zu Materialbeeinträchtigungen, während die notwendigen intensiven Reinigungen
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LHM-Schutzbedarf:
2
]
wiederum zusätzliche Belastungen für die Oberflächen darstellen.
Um unkoordinierte Eingriffe in sensible technische Bereiche zu vermeiden und gleichzeitig den
tierschutzrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, halten wir ein strukturiertes, klar
geregeltes und mit allen Beteiligten abgestimmtes Vorgehen für unerlässlich.
Vor diesem Hintergrund beabsichtigen die SWM/MVG, mit entsprechenden Fachfirmen und
Dienstleistern für die professionelle Taubenkontrolle und -regulierung zusammenzuarbeiten,
die eigenverantwortlich und nach definierten Standards agieren. Ziel ist es, die Maßnahmen
fachlich qualifiziert, sicherheitskonform und transparent umzusetzen. Ein solches Modell
ermöglicht es, Abläufe zu vereinheitlichen und gleichzeitig den Anforderungen des
Bahnbetriebs wie auch den Belangen des Tierschutzes gerecht zu werden.“
Der Antrag des Bezirksausschusses ist damit satzungsgemäß erledigt.
Mit freundlichen Grüßen
Mobilitätsreferat GB1.11