Junge Kultur und Mini-München: Kein Straßenbahndepot auf dem Apassionata-Gelände in Fröttmaning

1 Dokument im RIS

Sitzungsunterlagen im RIS München öffnen

Klick öffnet die offizielle Tagesordnungs-Seite mit allen aktuellen Anlagen.

  • 26-32 _ T 007159_B.1.1_Apassionata-Gelände_Fröttmaning_260912.pdf
Unterlagen herunterladen (ZIP)
Text aus den Unterlagen
=== 26-32 _ T 007159_B.1.1_Apassionata-Gelände_Fröttmaning_260912.pdf === Landeshauptstadt München, Direktorium, BA-Geschäftsstelle Mitte, Tal 13, 80331 München An die ​ 12.09.2026 LH München Direktorium HA II Antrag der SPD-Fraktion im Bezirksausschuss 12 Junge Kultur und Mini-München: Kein Straßenbahndepot auf dem Apassionata-Gelände in Fröttmaning Antrag: Der Bezirksausschuss 12 Schwabing-Freimann fordert die Landeshauptstadt München sowie die Stadtwerke München GmbH und die mit ihr verbundenen Unternehmen auf, die angedachte Errichtung eines Straßenbahndepots am Standort des heutigen Apassionata-Geländes in Fröttmaning nicht weiterzuverfolgen und die Fläche stattdessen - wie ursprünglich vorgesehen - für Nutzungen der jungen Kultur sowie insbesondere für Mini-München vorzusehen. Entsprechende Ausschreibungen der Flächen sind vorzunehmen. Die Stadt München wird vor diesem Hintergrund insbesondere dazu aufgefordert, die planerische Festsetzung “Kultur” auf den gegenständlichen Flächen nicht aufzugeben. Begründung: Der Standort unmittelbar neben der U-Bahnstation Fröttmaning war bereits vor rund 20 Jahren für einen „Kunstpark Nord“ vorgesehen. Ziel war es, im Münchner Norden dauerhaft Räume und Flächen für junge Kultur, Veranstaltungen und kreative Nutzungen zu schaffen. Insbesondere sollte nach dem Ende des “Kunstparks Ost” und der “Optimolwerke” die Feierkultur junger Menschen in München eine neue Heimat finden. Das Vorhaben wurde seit ca. 2010 nicht mehr vorangetrieben; die Nutzung Apassionata fand auf der Fläche eine (vorläufige) Heimat. Der ursprünglich festgestellte Bedarf an geeigneten Angeboten für junge Menschen und kulturelle Räume ist jedoch nicht entfallen. Die nunmehr vorgesehene Nutzung der Fläche für ein Straßenbahndepot bietet aus Sicht des Bezirksausschusses Anlass, die städtebauliche Zielsetzung für diesen besonderen Standort erneut zu hinterfragen. Die dank der U-Bahn sehr gut angebundene Fläche war und ist sehr gut für die Menschen aus der ganzen Stadt erreichbar und war auch deshalb als Fläche zur kulturellen Nutzung vorgesehen. Statt diese selten gut an den ÖPNV angeschlossene Fläche einer technischen Infrastruktur-Nutzung zuzuführen, sollte die ursprünglich vorgesehene Nutzung für Angebote der jungen Kultur weiter verfolgt werden. Der Standort eignet sich aufgrund seiner Randlage, sowie der notwendigen Querung der U-Bahn und der notwendigen Durchwegung eines Wohngebietes für die Straßenbahnen nicht für die Nutzung als Depot. Mini-München sucht einen dauerhaften Standort. Eine Verbindung von ganzjähriger Nutzung und der alle zwei Jahre stattfindenden Spielstadt könnte in Fröttmaning eine langfristige Perspektive für das erfolgreiche Projekt schaffen und ist aus Sicht des Bezirksausschusses gut mit der ursprünglichen Idee eines „Kunstparks Nord“ kombinierbar. Diese Nutzungskombination in von Beginn an in den Planungen vorzusehen. Geeignete, nachbarschützende bauliche Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Minimierung von Lärmemissionen zum Schutz der inzwischen dort dorthin gezogenen BewohnerInnen ist frühzeitig vorzusehen. Johannes Trischler Kinder und Jugendbeauftragter

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 12 - Schwabing-Freimann

Sitzungsdatum

29.09.2026 um 19:30 Uhr

Alle TOPs dieser Sitzung anzeigen

Wenn hier etwas Neues kommt, erfährst du es zuerst

Folge dieser Adresse oder dem ganzen Bezirk und bekomme eine E-Mail bei jedem neuen Antrag — kostenlos und jederzeit kündbar.

Kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit abbestellbar