Fahrradrambos und häufiges Hupen in Wohngebieten

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=== 26-32 _ Q 00047_Q 00047 Fahrradrambos und Hupen Wohngebiete.pdf === === 26-32 _ Q 00047_Q 00047 Fahrradrambos und Hupen Wohngebiete AS.pdf === U-Bahn: Linien U1,U2,U3,U6 Haltestelle Sendlinger Tor muenchenunterwegs.de Straßenbahn: Linie 16-18, 27 Haltestelle Sendlinger Tor muenchen.de/mor Bus: Linien 52,152 Haltestelle Blumenstraße [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Landeshauptstadt München Mobilitätsreferat Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat Postfach, 80313 München Verkehrssicherheit und Straßenverkehr MOR-GB1.14 80313 München Kontakt: gb1-14.mor@muenchen.de Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum 06.08.2026 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Fahrradrambos und häufiges Hupen in Wohngebieten Anfrage Nr. 20-26 / Q 00047 aus der Bürgerversammlung des Stadtbezirkes 12 - Schwabing- Freimann am 20.07.2026 Sehr geehrte Ihre Anfrage aus der Bürgerversammlung des Stadtbezirkes 12 - Schwabing-Freimann am 20.07.2026 wurde dem Mobilitätsreferat zugeleitet. In der Bürgerversammlung stellten Sie die Anfrage bezüglich einer Verkehrskampagne für ein rücksichtsvolleres Miteinander im Münchner Straßenverkehr. Dazu können wir Ihnen Folgendes mitteilen: vielen Dank für Ihre Anfrage aus der Bürgerversammlung und dafür, dass Sie Ihre Beobachtungen und persönlichen Erfahrungen zum Verkehrsgeschehen in Schwabing mit uns teilen. Hinweise aus der Bürgerschaft sind für uns wichtige Rückmeldungen, um bestehende Konflikte und mögliche Handlungsbedarfe zu erkennen. Wir können nachvollziehen, dass rücksichtslose oder regelwidrige Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmender zu gefährlichen Situationen führen und das eigene Sicherheitsgefühl beeinträchtigen können. Die Landeshauptstadt München verfolgt mit dem vom Stadtrat beschlossenen strategischen Ziel der „Vision Zero“ das Ziel, die Zahl der Schwerverletzten und Getöteten im Straßenverkehr auf null zu reduzieren. Dabei steht insbesondere der Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmender wie Radfahrender, Zufußgehender, Kinder und älterer Menschen im Mittelpunkt. Verkehrssicherheit entsteht dabei nicht allein durch Infrastruktur, gesetzliche Regeln und Kontrollen, sondern auch durch Aufmerksamkeit, regelkonformes Verhalten und gegenseitige Rücksichtnahme. I. Vor diesem Hintergrund setzt die Landeshauptstadt München neben technischen und baulichen Maßnahmen gezielt auf Information, Dialog und Sensibilisierung. Mit der stadtweiten Verkehrssicherheitskampagne „Merci Dir“ besteht bereits eine Kampagne, die genau hier ansetzt. Sie richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer*innen und stellt den menschlichen Faktor im Straßenverkehr in den Mittelpunkt. Ziel ist es, das Bewusstsein für gegenseitige Rücksichtnahme zu stärken und das Verhalten im Straßenverkehr positiv zu beeinflussen. Die Kampagne basiert auf einem wissenschaftlich fundierten Ansatz zur systematischen Verhaltensänderung. Dabei werden konkrete sicherheitsrelevante Situationen aus dem Münchner Verkehrsgeschehen aufgegriffen – etwa Vorfahrtsregeln, Aufmerksamkeit im Straßenverkehr oder das respektvolle Miteinander unterschiedlicher Verkehrsteilnehmender. Die Maßnahmen werden auf die jeweilige Situation und Zielgruppe abgestimmt und über unterschiedliche Kommunikations- und Aktionsformate vermittelt. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: https://muenchenunterwegs.de/mercidir Auch die von Ihnen geschilderten Konflikte und problematischen Verhaltensweisen, insbesondere im Zusammenhang mit Radfahrenden und E-Tretroller-Nutzenden, sind für unsere Verkehrssicherheitsarbeit von Bedeutung. Entsprechende Entwicklungen und Konfliktlagen werden im Rahmen unserer Arbeit beobachtet und bei der Weiterentwicklung unserer Maßnahmen berücksichtigt. Ihre Hinweise aus Schwabing nehmen wir daher gerne in unsere weiteren Überlegungen zur Kampagnenarbeit auf. Ergänzend gibt es mit „Miteinander unterwegs mit Herz“ ein Aktionsformat, das sich speziell an Radfahrende und Zufußgehende richtet. An stark frequentierten und konfliktträchtigen Stellen sensibilisiert das Mobilitätsreferat mit Informationsständen für ein sicheres und rücksichtsvolles Miteinander dieser beiden Verkehrsgruppen. Weitere Informationen und die aktuellen Termine finden Sie unter: https://muenchenunterwegs.de/angebote/miteinander-mit-herz Für die Kontrolle und Ahndung von Verkehrsverstößen sind – je nach Art des Verstoßes – die Polizei beziehungsweise die kommunale Verkehrsüberwachung zuständig. Das Mobilitätsreferat selbst führt keine Verkehrskontrollen durch. Dies betrifft unter anderem die von Ihnen geschilderten Verstöße wie das Überfahren roter Ampeln, Fahrten ohne vorgeschriebene Beleuchtung, das Befahren von Radwegen in der falschen Richtung, die unzulässige Nutzung von E-Tretrollern durch mehrere Personen sowie vermeidbares Hupen und überhöhte Geschwindigkeit. Bei wiederkehrenden Verstößen empfehlen wir daher, konkrete Beobachtungen möglichst mit Orts- und Zeitangaben an die örtlich zuständige Polizeiinspektion zu melden. Auffällige Stellen können dort im Rahmen der verfügbaren Ressourcen beispielsweise bei Schwerpunktkontrollen berücksichtigt werden. Darüber hinaus steht die Landeshauptstadt München in regelmäßigem Austausch mit der Polizei zu Fragen der Verkehrssicherheit. Ihre Hinweise zu den geschilderten Konflikten und Verhaltensweisen in Schwabing nehmen wir gerne auch in diesen Austausch mit und werden sie dort entsprechend einbringen. Zu Ihrem Vorschlag hinsichtlich der Leopoldstraße ist anzumerken, dass verkehrliche Regelungen bei größeren Veranstaltungen jeweils in Abhängigkeit von der konkreten Veranstaltung und den örtlichen Rahmenbedingungen geprüft werden müssen. Dabei sind insbesondere die Verkehrssicherheit, die erforderlichen Rettungswege sowie die Auswirkungen auf die umliegenden Wohnstraßen zu berücksichtigen. Hierzu zählt auch eine mögliche Verlagerung des Geschehens in die Nebenstraßen. Entsprechende Regelungen sind mit den zuständigen Stellen, insbesondere dem Kreisverwaltungsreferat und der Polizei, abzustimmen. Wir danken Ihnen für Ihr Engagement und Ihren Beitrag zu einem sicheren und respektvollen Miteinander auf Münchens Straßen. Ihre Anfrage aus der Bürgerversammlung vom 20.07.2026 ist damit satzungsmäßig erledigt. gez. Team Verkehrssicherheit und Straßenverkehr II. Abdruck von I. an die BAG-Nord Mit der Bitte um Weiterleitung an den Bezirksausschuss 12 III. DMS-Vorgang mit Versendungsnachweis zurück an GL5 Mit der Bitte um Einstellung des Antwortschreibens in das RIS + Abschluss des DMS- Vorganges

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 12 - Schwabing-Freimann

Sitzungsdatum

29.09.2026 um 19:30 Uhr

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