Grüne Welle für Radverkehr auf der Berg-am-Laim-Straße zwischen Ampfing-und Dinglolfinger Straße - vertagt aus der Plenumssitzung

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Grüne Welle für Radverkehr auf der Berg-am-Laim-Straße zwischen Ampfing-und Dinglolfinger Straße - vertagt aus der Plenumssitzung vom 31.03.2026 -

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=== 20-26 _ B 08420_B_08420_Grüne Welle.pdf === Grüne Welle für Radverkehr auf der Berg-am-Laim-Straße zwischen Ampfing- und Dinglolfinger Straße Das Mobilitätsreferat wird aufgefordert, eine „Grüne Welle“ für Fahrradfahrende am Fahrradweg stadteinwärts auf der Berg-am-Laim-Straße zwischen der Kreuzung mit der Ampfingstraße und Dingolfinger Straße einzurichten, damit die Fahrradfahrenden, die an der Ampfingstraße losfahren, auch bei Grün über die Kreuzung an der Dingolfinger Straße fahren können. Dabei soll die Vorrangschaltung für die Trambahn selbstverständlich beibehalten werden. Ebenso bitten wir um Prüfung, ob die Schaltung der Ampeln an der Dingolfinger/Trausnitzstraße je nach Hauptverkehrsfluss zu unterschiedlichen Tageszeiten ggf. unterschiedlich geschaltet sein müssen und die beantragte „Grüne Welle“ je nach Tageszeit in einer bestimmten Richtung gilt. Begründung Der Fahrradweg stadteinwärts auf der Berg-am-Laim-Straße zwischen der Kreuzung mit der Ampfingstraße und Dingolfinger Straße ist wohl der meistbefahrene Fahrradweg im Stadtteil. Gerade morgens im Berufsverkehr stauen sich vor der Ampel an der Ampfingstraße die Radfahrenden, die bei Grün alle gleichzeitig losfahren und es dann nur bei sehr hohem Fahrtempo schaffen, gerade noch bei Grün über die Ampel an der Dingolfinger Straße zu fahren. Dies führt zum einen zu teilweise gefährlichen Situationen, da alle versuchen, schnell noch über die Dingolfinger Straße zu kommen. Zum anderen werden sehr viele langsamere Radfahrenden durch die wenigen kreuzenden Autos an der Dingolfinger Straße auf Ihrer Fahrt in Richtung Innenstadt ausgebremst. Bündnis 90/DIE GRÜNEN Fraktion im BA 14 Geschäftsstelle für den Bezirksausschuss 14 Friedenstraße 40 81660 München Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bezirksausschuss 14 Berg am Laim Alexandra Nürnberger Manuel Weiß Fraktionssprecher*innen Brigitte Schulz Hubert Kragler Barbara Reichart Hannelore Mayr ba14-fraktion@gruene-bergamlaim-trudering-riem.de https://gruene-bergamlaim-trudering-riem.de Berg am Laim, den 01.11.2025 === 20-26 _ B 08420_B_08420_Gruene Welle AS.pdf === U-Bahn: Linien U3,U6 Haltestelle Poccistraße muenchenunterwegs.de Bus: Linie 62 Haltestelle Poccistraße muenchen.de/mor Bus: Linie 132 Haltestelle Senserstraße [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Landeshauptstadt München Mobilitätsreferat Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat Postfach, 80313 München Planung und ÖPNV MOR-GB2.411 lsa-planung.mor@muenchen.de Per E-Mail Über das DIR – BA-Geschäftsstelle Ost bag-ost.dir@muenchen.de An den BA 14 - Berg am Laim Herr Friedrich Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum 23.02.26 Grüne Welle für Radverkehr auf der Berg-am-Laim-Straße zwischen Ampfing-und Dinglolfinger Straße BA-Antrag Nr. 20-26 / B 08420 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 14 - Berg am Laim Sehr geehrter Herr Friedrich, zu Ihrem Antrag vom 25.11.2025 teilen wir Ihnen Folgendes mit: Um eine Koordinierung zwischen Lichtsignalanlagen zu schaffen, ist die wichtigste Voraussetzung, dass alle Anlagen entlang der Strecke in der gleichen festen Umlaufzeit betrieben werden. Nur dann und durch einen Zeitversatz der Grünphasen entsprechend der Geschwindigkeit der Verkehrsmittel kann man eine Grüne Welle für den Fahrzeug- oder Fahrradpulk schaffen. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der kurzen Abstände zwischen den Kreuzungen werden die drei Lichtsignalanlagen an den Kreuzungen Berg-am-Laim- /Riedgaustraße, Berg-am-Laim-Straße/Ampfingstraße und Berg-am-Laim-/Dingolfingerstraße mit einer speziellen Steuerung betrieben. Im Gegensatz zu den meisten Lichtsignalanlagen, die mit fester Umlaufzeit laufen, sind diese drei Anlagen vollverkehrsabhängig als „Freiläufer“ betrieben. Das bedeutet, dass die Umlaufzeiten der jeweiligen Signalprogramme variabel sind und durch das aktuelle Verkehrsgeschehen unmittelbar beeinflusst werden können. Zusätzlich sind diese Anlagen miteinander gekoppelt, sodass sie wie eine Einheit arbeiten. Dadurch bleibt die Hauptrichtung unabhängig von der Umlaufzeit koordiniert für den motorisierten Individualverkehr (MIV) und die Trambahn. Seite 2 von 2 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Durch diese Steuerung kann die Leistungsfähigkeit sowie die Priorisierung der Trambahn verbessert werden, was jedoch keine Möglichkeit für eine Koordinierung des Radverkehrs bietet. Die kurzen Abstände zwischen den Kreuzungen bieten keinen ausreichenden Stauraum, und ohne diese Betriebsart würde es zu erheblichen Staus kommen. Damit wird an dieser Stelle ein möglichst reibungsloser Verkehrsfluss für den MIV und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gewährleistet, um die zusätzlichen Umweltbelastungen durch Lärm und Schadstoffemissionen durch unnötiges Bremsen und Beschleunigen zu minimieren. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Ausführungen weiterhelfen konnten und bitten um Verständnis, dass die komplexen Zusammenhänge oft keine besseren Lösungen zulassen. Der Antrag des Bezirksausschusses ist damit satzungsgemäß erledigt. Mit freundlichen Grüßen MOR GB2.41

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 14 - Berg am Laim

Sitzungsdatum

28.04.2026 um 19:00 Uhr

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