U-Bahn-Abgang Michaelibad: Fahrrad- in e-Scooter-Stellplätze umwandeln

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  • 20-26 _ B 06174_3.2 Mobilität - Scooter-Stellplätze U-Bahn Michaelibad.pdf
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=== 20-26 _ B 06174_3.2 Mobilität - Scooter-Stellplätze U-Bahn Michaelibad.pdf === Antrag: U-Bahn-Abgang Michaelibad: Fahrrad- in e-Scooter-Stellplätze umwandeln Der Bezirksausschuss möge beschließen: Es sollen 2-3 Segmente der Ständer für Fahrradstellplätze nahe dem Abgang zur U-Bahn- Station Michaelibad in Höhe der Gaststätte „Dicker Mann“ (U-Bahn-Ausgang „Loferer Straße“) demontiert und durch Abstellflächen für e-Scooter ersetzt werden, die mit Linien, Piktogrammen und Beschilderung markiert sind, siehe https://muenchenunterwegs.de/angebote/abstellflaechen-fuer-e-tretroller-in-der-innenstadt . Quelle: Karte: Geoportal München, Schild: muenchenunterwegs.de Bündnis 90/DIE GRÜNEN Fraktion im BA 14 Geschäftsstelle für den Bezirksausschuss 14 Friedenstraße 40 81660 München Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bezirksausschuss 14 Berg am Laim Alexandra Nürnberger Manuel Weiß Fraktionssprecher*innen Brigitte Schulz Hubert Kragler Barbara Reichart Hannelore Mayr ba14-fraktion@gruene-bergamlaim-trudering-riem.de https://gruene-bergamlaim-trudering-riem.de Berg am Laim, den 24.10.2023 Antrag: U-Bahn-Abgang Michaelibad: Fahrrad- in e-Scooter-Stellplätze umwandeln Ist-Situation im Herbst (im Sommer noch extremer). Foto: Manuel Weiß Begründung Generell ist die Verwendung von e-Scootern der gängigen Verleihsysteme als „letzte Meile“ von der U-Bahn-Station Michaelibad in die außenliegenden Teile Berg am Laims mit Gartenstadtcharakter, die kaum per Bus erschlossen sind, gerade in den Sommermonaten sehr beliebt, wie man an der hohen Frequenz des Abstellens (meist morgens) und Abholens (ab Spätnachmittag) beobachten kann. Die Fahrradständer sind zum Einstellen der e-Scooter nicht geeignet. Dies hat zur Folge, dass die Roller oft in unmittelbarer Nähe der Treppe zum Zwischengeschoss auf dem Gehweg abgestellt werden. Das führt nicht nur für zu Fuß Gehende zu einem regelrechten Hindernisparcours oder zu einem Ausweichen auf den parallel verlaufenden Radweg (mit entsprechendem Unfallpotenzial), sondern ist für Menschen mit Sehbehinderung sogar extrem gefährlich, weil das Übersehen eines Scooters zum Treppensturz führen kann. Statt nun die Nutzung der e-Scooter generell zu unterbinden (erfüllen sie doch eine wichtige Aufgabe) oder auf die nicht funktionierenden Selbstverpflichtungen der Anbieter zu setzen, wäre ein Angebot an legalen Abstellmöglichkeiten die Alternative. Die Entfernung von 2-3 Segmenten der Fahrradabstellplätze kann verantwortet werden, sind doch selbst im Sommer nie alle Fahrradständer besetzt. Dies sollte hoffentlich zu einem besseren Nebeneinander der verschiedenen Arten von Verkehrsteilnehmenden führen. Anmerkung: Ggf. können ausgebaute Fahrradständer auf der Westseite der U-Bahn-Station Josephsburgstraße wiederverwendet werden, wo im Sommer regelmäßig zu wenige Plätze zur Verfügung stehen. === 20-26 _ B 06174_B 06174 Scooter-Stellplaetze U-Bahn Michaelibad AS.pdf === U-Bahn: Linien U3,U6 Haltestelle Poccistraße muenchenunterwegs.de Bus: Linie 62 Haltestelle Poccistraße muenchen.de/mor Bus: Linie 132 Haltestelle Senserstraße [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Landeshauptstadt München Mobilitätsreferat Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat Postfach, 80313 München Bezirk Ost MOR-GB2.13 gb2-13.mor@muenchen.de Per E-Mail Über das DIR – BA-Geschäftsstelle Ost bag-ost.dir@muenchen.de An den BA 14 - Berg am Laim Herr Friedrich Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum 02.10.2025 U-Bahn-Abgang Michaelibad: Fahrrad- in e-Scooter-Stellplätze umwandeln BA-Antrag Nr. 20-26 / B 06174 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 14 - Berg am Laim Sehr geehrter Herr Friedrich, zu Ihrem Antrag vom 28.11.2023 teilen wir Ihnen Folgendes mit: Der Stadtrat hat mit seiner mehrheitlichen Entscheidung für die "Zukunft geteilter Mikromobilitätsangebote in München" vom November 2023 (https://risi.muenchen.de/risi/sitzungsvorlage/detail/7931800) den Grundstein für ein geordnetes Abstellen von geteilten Mikromobilitätsfahrzeugen in München gelegt. In der Landeshauptstadt München sollen künftig gemeinsam genutzte Mikromobilitätsangebote gebündelt und auf ausgewiesenen Parkflächen im gesamten Stadtgebiet abgestellt werden können. Diese sogenannten geteilten Abstellflächen sollen vor allem die Abstellsituation für gemeinsam genutzte Mikromobilitätsfahrzeuge (E-Tretroller, Fahrräder, Pedelecs, Lastenräder, E-Motorroller) verbessern und damit die Verkehrssicherheit für Fußgänger*innen und insbesondere für seh- und mobilitätsbehinderte Menschen erhöhen. Potenzielle Standorte für zusätzliche geteilte Abstellflächen werden aus den Ergebnissen der Grundsatzuntersuchung Mikromobilität (https://muenchenunterwegs.de/angebote/grundsatzuntersuchung-mikromobilitaet-in- muenchen) abgeleitet. Der in dieser Studie entwickelte Potenzialscore bildet die Grundlage für die Verortung von geteilten Abstellflächen. Das Mobilitätsreferat prüft, welcher Abstellbedarf für diese Fahrzeuge im Stadtgebiet besteht und wie dieser im Einklang mit den Zielen der I. Seite 2 von 2 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Stadt am besten gedeckt werden kann. Das Mobilitätsreferat informiert und beteiligt den jeweiligen Bezirksausschuss beim Ausbau der geteilten Abstellflächen in geeigneter Form. Die Ausweitung der geteilten Abstellflächen wird im Rahmen des Ausbaus der Mobilitätspunkte erfolgen. Zusätzlich zu den Mobilitätspunkten sollen bis 2026 jährlich bis zu 125 zusätzliche geteilte Abstellflächen geschaffen werden. Angestrebt wird ein dichtes Netz von Abstellflächen mit entsprechendem Geofencing (Parkverbot) in der Umgebung, sodass die Mikromobilitätsfahrzeuge in einem vordefinierten Radius nur auf der dafür vorgesehenen Fläche abgestellt werden können. Am konkreten Standort U-Bahnstation Michaelibad (Ausgang West an der Kreuzung Bad- Schachener Straße und St. Michael Straße) ist derzeit ein Mobilitätspunkt inklusive geteilter Abstellfläche für Mikromobilität in Planung. Dieser soll im Laufe des Jahres 2026 errichtet werden. Sobald die Vorplanungen hier abgeschlossen sind, wird der Bezirksausschuss zu diesem und allen weiteren Standorten informiert und beteiligt. Der Antrag des Bezirksausschusses ist damit satzungsgemäß erledigt. Mit freundlichen Grüßen gez. Leitung Bezirksmanagement Ost II. über das DMS (E-Akte) an MOR-GL5 mit der Bitte um Abschluss des RIS und DMS-Vorganges III. Ablage bei MOR-GB2.13

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 14 - Berg am Laim

Sitzungsdatum

25.11.2025 um 19:00 Uhr

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