=== 20-26 _ B 07526_B 07526 Bedeutung Radwegeverbindungen.pdf ===
Bezirksausschuss des 15. Stadtbezirkes Landeshauptstadt
München
Trudering-Riem
Landeshauptstadt München, Direktorium
D-HA II / BA Geschäftsstelle Ost
An das
Mobilitätsreferat
Vorsitzender
Stefan Ziegler
Privat:
Telefon: 0172/ 894 33 34
Telefax: (089) 4 39 87 115
E-Mail: ba@ziegler-muc.de
Geschäftsstelle Ost:
Friedenstraße 40
81660 München
Telefon: (089) 233 - 61490
Telefax: (089) 233 – 989 61490
E-Mail: bag-ost.dir@muenchen.de
München, 26.02.2025
Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen
5.2.1 / 02-25
Bedeutung der Radwegeverbindungen im Bereich des Truderinger und Perlacher Waldes
(Folgeantrag zu BA-Antrag Nr. 20-26 / B 06901 „Waldwege barrierefrei machen – schnell preis-
wert, nachhaltig“)
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Bezirksausschuss 15 Trudering-Riem hat sich in seiner Sitzung am 20.02.2025 mit dem Ant-
wortscheiben zum BA-Antrag Nr. 20-26 / B 06901 „Waldwege barrierefrei machen – schnell preis-
wert, nachhaltig“ befasst.
Der Bezirksausschuss bittet das Mobilitätsreferat um Einschätzung der Bedeutung der Radwege-
verbindungen im Bereich des Truderinger und Perlacher Waldes abzugeben, auch mit Blick auf die
in Abstimmung befindlichen Radvorrangnetze.
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Stefan Ziegler
Vorsitzender
=== 20-26 _ B 07526_B 07526 Bedeutung Radwegeverbindungen A1.pdf ===
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05.07.2024
Waldwege barrierefrei machen – schnell preiswert, nachhaltig
Die Stadt München wird gebeten, sich konkret für die bessere Nutzbarkeit der Waldwege in
München für Personen mit Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwägen, Elektromobilen und
Fahrrädern einzusetzen. Das Hauptaugenmerk sollte dabei darauf liegen, die großenteils
sehr holprige, wenig angenehm zu befahrende Wegeoberfläche mit einem bewährten
kostengünstigen Verfahren zu verfeinern, bei dem ausschließlich das vorhandene
Wegematerial in situ wiederverwendet wird. Das Verfahren wurde im Oktober 2017 sehr
erfolgreich im Truderinger Wald angewandt und ist seit kurzem auf Initiative des BAs im
Internet dokumentiert /1/.
Um die Information darüber zu vervollständigen, bittet der BA um Auskunft, wie hoch die
Kosten einer Waldwegesanierung (nach Beispiel Grottenweg) im Vergleich zu einem
neuangelegten 3-4 m breiten Fuß-/Radweg sind, und welcher zeitliche Vorteil aus dieser In-
situ-Sanierung resultiert.
Der BA schlägt vor, dass unter Federführung der städtischen Forstverwaltung im Bereich des
Truderinger Waldes und ggfs. des Perlacher Waldes entsprechende Wegeabschnitte
identifiziert werden, bei denen eine Verbesserung angesagt wäre. Diese Liste ist dem BA zu
präsentieren zusammen mit einem Vorschlag zum weiteren Vorgehen.
Begründung:
Ohne Zweifel sind in den Münchner Waldgebieten Wald- und Forstwege für den Fuß- und
Radverkehr, für Erholung und Freizeit sehr wichtig. Wenn Wege wie der Grottenweg, der
Friedrich-Panzer-Weg oder der Schramminger Weg nach Solalinden nicht barrierefrei
benutzt werden können, verursacht das erhebliche Umwege (dann meist mit dem PKW),
Gut gepflegte Forstwege können oft eine sinnvolle Ergänzung des städtischen Wegenetzes
sein. Das von der städtischen Forsterverwaltung im Oktober 2017 auf dem so genannten
Grottenweg zwischen Schramminger Weg und Fauststraße angewandte Sanierungsver-
fahren erreicht das Sanierungsziel mit wenig Aufwand in kurzer Zeit, wobei die Wege
unverändert zur Waldbewirtschaftung dienen können.
Quellen:
/1/ https://muenchen.info/ba/15/themen/infrastruktur/20171017-Grottenweg/index.html
Initiative:
Dr. Georg Kronawitter (Behindertenbeauftragter) Herbert Danner (Radverkehrsbeauftragter)
=== 20-26 _ B 07526_B 07526 Bedeutung Radwegeverbindungen A2.pdf ===
Denisstraße 2
80335 München
Telefon: 089 233-722871
Telefax: 089 233-726057
r.kom@muenchen.de
Raum und Ressourcen für München
Landeshauptstadt
München
Kommunalreferat
Jacqueline Charlier
Berufsmäßige Stadträtin
An den Vorsitzenden des BA
15 - Trudering - Riem
Herrn Stefan Ziegler
Friedenstraße 40
81671 München
13.12.2024
Waldwege barrierefrei machen – schnell preiswert, nachhaltig
BA-Antrags-Nr. 20-26 / B 06901 des Bezirksausschusses des
Stadtbezirkes 15 - Trudering-Riem vom 18.07.2024
Sehr geehrter Herr Ziegler,
sehr geehrter Herr Dr. Kronawitter,
sehr geehrter Herr Danner,
der Bezirksausschuss des Stadtbezirkes 15 - Trudering - Riem fordert mit dem oben
genannten Antrag die Landeshauptstadt München, Kommunalreferat, auf:
„Die Stadt München wird gebeten, sich konkret für die bessere Nutzbarkeit der Waldwege in
München für Personen mit Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwägen, Elektromobilien und
Fahrrädern einzusetzen. Das Hauptaugenmerk sollte dabei darauf liegen, die großenteils sehr
holprige, wenig angenehm zu befahrende Wegeoberfläche mit einem bewährten
kostengünstigen Verfahren zu verfeinern, bei dem ausschließlich das vorhandene
Wegematerial in situ wiederverwendet wird. Das Verfahren wurde im Oktober 2017 sehr
erfolgreich im Truderinger Wald angewandt und ist seit kurzem auf Initiative des BAs im
Internet dokumentiert.“
Der Bezirksausschuss (BA) bittet auch um die Auskunft, wie hoch die Kosten einer
Wegesanierung nach Beispiel des Grottenweges im Vergleich zu einer Neuanlage eines 3-4 m
breiten Fuß-/Radweges sind und welcher zeitliche Vorteil aus dieser in-situ-Sanierung
resultiert.
I.
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r.kom@muenchen.de
Raum und Ressourcen für München
Der BA schlägt vor, dass unter Federführung der städtischen Forstverwaltung (FV) im Bereich
des Truderinger Waldes und ggfs. des Perlacher Waldes entsprechende Wegeabschnitte
identifiziert werden, bei denen eine Verbesserung angesagt wäre. Diese Liste ist dem BA zu
präsentieren zusammen mit einem Vorschlag zum weiteren Vorgehen.
Dieser Antrag betrifft eine laufende Angelegenheit nach Art. 37 Abs. 1 der Gemeindeordnung
und § 22 der Geschäftsordnung des Stadtrates. Die Behandlung erfolgt deshalb mit diesem
Schreiben.
Zunächst möchte ich mich für die gewährte Fristverlängerung bedanken.
Die Wege im Bereich des Truderinger Waldes und des „Wald“-Perlacher Waldes führen über
diverse Waldparzellen privater Eigentümer. Die Parzellen sind im Eigentum unterschiedlicher
Privatpersonen und Institutionen. Die FV ist nur von einzelnen kleineren Wegeabschnitten
Eigentümer. Nur auf diesen Wegen kann sie die Qualität der Wege beeinflussen, siehe
Instandsetzung des Grottenweges. Eine Auflistung über die einzelnen Wegezustände im
Bereich des Truderinger- und „Waldperlacher“-Waldes kann von der FV nicht geleistet werden,
da dies nicht in deren Zuständigkeitsbereich fällt aber auch aufgrund der vielen fachlichen
Aufgaben nicht geleistet werden kann. Die FV schlägt vor, dass sich der BA mit dem gestellten
Antrag an das Mobilitätsreferat und das Baureferat der Stadt München wendet.
Die Frage zu den Kosten einer Wegesanierung lässt sich nicht pauschal beantworten. Hier
kommt es immer darauf an, wieviel Kies auf dem zu sanierenden Weg noch vorhanden ist und
ob das bestehende Material ausreicht, dieses zu fräsen und neu zu verdichten. Generell kann
die Aussage getroffen werden, dass eine Wegesanierung, nach Beispiel des Grottenweges,
immer wesentlich kostengünstiger ist als eine Neuanlage eines wassergebundenen Fuß-
/Radweges.
Der Antrag des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 15 - Trudering - Riem vom 18.07.2024
ist damit satzungsgemäß erledigt.
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Jacqueline Charlier
Kommunalreferentin
=== 20-26 _ B 07526_B 07526 Bedeutung Radwegeverbindungen AS.pdf ===
U-Bahn: Linien U3,U6
Haltestelle Poccistraße
muenchenunterwegs.de
Bus: Linie 62
Haltestelle Poccistraße
muenchen.de/mor
Bus: Linie 132
Haltestelle Senserstraße
[
LHM-Schutzbedarf:
2
]
Landeshauptstadt
München
Mobilitätsreferat
Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat
Postfach, 80313 München
Bezirksmanagement Ost
MOR-GB2.131
80313 München
Per E-Mail
Über das DIR – BA-Geschäftsstelle Ost
bag-ost.dir@muenchen.de
An den BA 15 - Trudering-Riem
Herr Ziegler
Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum
11.03.2026
[ LHM-Schutzbedarf: 2 ]
Bedeutung der Radwegeverbindungen im Bereich des
Truderinger und Perlacher Waldes
BA-Antrag Nr. 20-26 / B 7526 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 15 - Trudering-Riem
Sehr geehrter Herr Ziegler,
zu Ihrem Antrag vom 23.01.2025 teilen wir Ihnen Folgendes mit:
Sehr geehrter Herr Ziegler,
der o. g. BA-Antrag wurde dem Mobilitätsreferat zur federführenden Bearbeitung zugeleitet.
Der Antrag bezieht sich auf ein Antwortschreiben des Kommunalreferats vom Dezember 2024
und möchte eine Einschätzung des Mobilitätsreferats zur Bedeutung der
Radwegeverbindungen im Bereich des Truderinger und Perlacher Waldes, auch mit Blick auf
die in Abstimmung befindlichen Radvorrangnetze.
Inzwischen befindet sich die Anhörung der Bezirksausschüsse zum Beschluss des
Radvorrangnetzes (Radverbindungen der Kategorie IR III – stadtbezirksübergreifende
Verbindungen) in Vorbereitung.
Der Netzentwurf der Radverkehrsverbindungen der Kategorie IR IV (Verbindung von Stadtteil-
/Ortszentren untereinander) wurde ebenfalls weiterentwickelt und am 02.07.2025 den
Vertreter*innen der Bezirksausschüsse 14, 15 und 16 vorgestellt und diskutiert.
Ihre Rückmeldung hierzu hat das Mobilitätsreferat geprüft und soweit möglich in den Entwurf
eingearbeitet.
Wie bereits im VEP-R sieht auch bei den Radverkehrsverbindungen der Kategorie IR IV die
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LHM-Schutzbedarf:
2
]
Grundkonzeption der Netzplanung eine Routenführung abseits von Kfz-Hauptverkehrsstraßen
vor. Wenn es keine Alternativen zu Kfz-Hauptverkehrsstraßen gibt oder die Alternativen
ungenügend oder zu umwegig sind, werden die Routen auch auf Kfz-Hauptverkehrsstraßen
umgelegt.
Die Aufnahme von Waldwegen im Radnetz stellt - wie auch die Aufnahme von Wegen in
Grünanlagen - eine besondere Herausforderung dar, da diese oft auch vom Fußverkehr
genutzt werden und es dadurch zu Konflikten kommen kann. Zudem kann eine ausreichende
Qualität der Radinfrastruktur oft nicht hergestellt werden.
Auf Qualitätsstandards wie z.B. eine getrennte Führung von Fuß- und Radverkehr oder
bituminöse Befestigung wird daher bei der Aufnahme dieser Wege, wie auch bei Wegen in
Grünanlagen, verzichtet.
Sofern sich durch Neuplanungen Gestaltungsmöglichkeiten ergeben, wird die Umsetzung der
Qualitätsstandards hinsichtlich der verschiedenen Kriterien anlassbezogen geprüft.
Grundsätzlich möchte das Mobilitätsreferat die Nutzbarkeit der Wege im Truderinger und
Perlacher Wald für Fuß- und Radverkehr im Alltags- und Freizeitverkehr erhalten, unter
Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer*innen und den umweltfachlichen
und raumplanerischen Ansprüchen. Die Berücksichtigung von Umweltauflagen und die
vorliegenden Besitzverhältnisse erschweren aufgrund der fehlenden Flächenverfügbarkeit die
entsprechende Aufwertung und Ausweisung im Sinne der Radnetzkonzeption. Eine Aufnahme
im IR III- und IR IV-Netz ist oft nur nach Abwägung der Alternativen möglich.
Um aber mögliche Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr im bestehenden
Waldwegenetz nicht kategorisch auszuschließen, können sinnvolle und bereits genutzte
Routen als IR IV-Zielkonzeption aufgenommen werden, so dass bei Änderungen der
Bedingungen (z.B. Grundstücksverkauf, Sanierung der Wege durch die Eigentümer etc.)
entsprechende Interessen begründet vertreten werden können.
Vor diesem Hintergrund erfolgt die Aufnahme folgender Waldwege im Stadtbezirk 15 ins
Radnetz (Entwurfsstand, vorbehaltlich der Zustimmung des StR / Anhörung der BAs zum
kommenden IR IV Beschluss):
• Der Schrammingerweg als IR IV
• Abschnitt Am Hochacker zwischen Markgrafenstraße und Schrammingerweg als IR IV
• Der Friedrich-Panzer-Weg / Breites Geräumt als IR IV-Zielkonzeption
• Der Ödenstockacher Weg und der Grottenweg u.a. aufgrund von Alternativen und der
fehlenden Zielanbindungsfunktion als IR V
Der Antrag des Bezirksausschusses ist damit satzungsgemäß erledi...