Projekt „Ottobahn“ für eine Verbindung zwischen den neuen Wohngebieten am Rappenweg, dem 5. Bauabschnitt, mit…
Volltext
Projekt „Ottobahn“ für eine Verbindung zwischen den neuen Wohngebieten am Rappenweg, dem 5. Bauabschnitt, mit Anschluss der Riem ARCADEN und der Messe München
=== 20-26 _ B 07225_B 07225 Originalantrag .pdf ===
Stephen Sikder
(Sprecher)
Hermann Diehl
Frank Eßmann
Dr. Georg Kronawitter
Andreas Löffler
Martin Lohr
Dr. Magdalena Miehle
Christopher Parry
Sebastian Schall
Michael Weinzierl
Stefan Ziegler
05.04.2024
Antrag an den BA 15:
Projekt „Ottobahn“ für eine Verbindung zwischen den neuen Wohngebieten am
Rappenweg, dem 5. Bauabschnitt, mit Anschluss der Riem ARCADEN und der
Messe München
Der Bezirksausschuss bittet die Stadt München, das Projekt „Ottobahn“ im Rahmen
einer Machbarkeitsstudie, auf Realisierbarkeit zu untersuchen.
Um ein sinnvolles Netz zu untersuchen, ist der BA15 offen für die Mitwirkung/Mitein-
beziehung anderer potentiell betroffener/interessierter Nachbar-BAs.
Begründung
Wir stehen vor der Situation, dass wir bis heute keine befriedigende Lösung
bezüglich einer verkehrlichen Verbindung zwischen Trudering und der Messestadt
Riem, bzw. Riem haben. Die aktuelle Straßenführung ist überlastet, das Thema
schlägt regelmäßig im BA auf. Gleichzeitig wird die Realisierung des 5.
Bauabschnittes und des Gebietes um den Rappenweg die Situation weiter
verschärfen.
Dies gilt ebenso für die stetig steigende Belastung der Friedenspromenade, daher
wäre alternativ auch eine Tangential-Trasse entlang der Süd-Nord-Achse
(Neuperlach - Ständlerstraße – Alexisquartier) – Friedenspromenade – Rappenweg /
Gronsdorf – 5. Bauabschnitt / Messestadt West – Riem Bhf. – (Daglfing / SEM) zu
untersuchen.
Die Ottobahn könnte hier eine Möglichkeit einer umfangreichen Teillösung darstellen,
die dem Individualverkehr nahekommt und diesen ergänzen oder tlw. ersetzen
könnte.
Wichtig dabei ist, dass neben den Anwohnern auch die großen „Player“ vor Ort
davon überzeugt sind zu profitieren. Zudem müsste die Frage geklärt werden,
inwieweit die Querung von größeren Bahn- bzw. Autobahntrassen darstellbar ist.
In einer Voranfrage wurde durch die RiemArcaden bereits Interesse und begleitende
Unterstützung signalisiert. Seitens der Messe München besteht ebenfalls Interesse
daran die Entwicklung des Projektes zu beobachten.
Die Betreiber der Ottobahn können sich eine Realisierung vorstellen und wären
bereit sinnvolle Trassen zu erörtern bzw. entsprechende Simulationen durchzuführen.
Fazit:
• (tangentiale) Verbindungslösung zwischen (neuen) Wohnvierteln in
Neuperlach, Waldtrudering, Trudering, Messestadt Riem, Riem und der SEM
Nordost (Daglfing/Englschalking)
• verkehrliche Entlastung / Netzwirkung
• Ökologisches, modernes Konzept
• mutmaßlich kostengünstige Realisierung
• Umsetzung einer Lösung aus der Region, für die Region
• Die RiemArcaden und die Messe profitieren durch eine weitere
Mobilitätslösung
Initiative
Frank Eßmann
=== 20-26 _ B 07225_B 07225 Projekt „Ottobahn“ AS.pdf ===
U-Bahn: Linien U1,U2,U3,U6
Haltestelle Sendlinger Tor
muenchenunterwegs.de
Straßenbahn: Linie 16-18, 27
Haltestelle Sendlinger Tor
muenchen.de/mor
Bus: Linien 52,152
Haltestelle Blumenstraße
Landeshauptstadt
München
Mobilitätsreferat
Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat
Postfach, 80331 München
Grundlagen und Innovationen im
Öffentlichen Verkehr
MOR-GB1.12
Per E-Mail
Über das DIR – BA-Geschäftsstelle
An den BA 15 – Trudering-Riem
Ihr Schreiben vom
05.04.2024
Ihr Zeichen
BA 20-26 /B 07225
Unser Zeichen Datum
20.03.2026
Projekt „Ottobahn“ für eine Verbindung zwischen den neuen Wohngebieten am
Rappenweg, dem 5. Bauabschnitt, mit Anschluss der Riem ARCADEN und der
Messe München
BA-Antrags-Nr. 20-26 / B 07225 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 15 - Trudering-
Riem vom 14.11.2024
Sehr geehrter Herr Eßmann,
sehr geehrter Herr Ziegler,
zu Ihrer Anfrage vom 05.04.2024 haben wir die MVG um Stellungnahme gebeten.
„Das Thema "Ottobahn im BA15" wurde bei einem Sondertermin des Bezirksausschuss 15 am
01.10.2024 unter Teilnahme u.a. der MVG, Bernd Fichtl, ausführlich behandelt und diskutiert.
Wie im Vorfeld an den BA15 mitgeteilt, sieht die MVG keinen Vorteil in diesem System und
wird sich hierzu auch nicht engagieren. Grundsätzlich wurde das Thema am Termin kritisch
diskutiert. Von der sinnvollen Linienführung bis zur Nutzung von öffentlichem und privatem
Grund für die Trägerfundamente gab es zu Ende des Termins zahlreiche offene Punkte.
Das voraussichtlich neue, zusätzliche ÖPNV-Angebot für die neuen Entwicklungsgebiete
nördlich der Bahnlinie in Trudering, westlichen Messestadt, Rappenweg usw. wurde bei
diesem Termin allen Teilnehmern vorgestellt. Abhängig der neu zu realisierenden Infrastruktur,
Finanzierung und Fahrerverfügbarkeit hat die MVG das Ziel hier Schritt für Schritt das Angebot
anzupassen und dem Bürger einen attraktiven ÖPNV anbieten.“
Das MOR ist grundsätzlich an einer schnellen Umsetzung der Verkehrs- und Mobilitätswende
interessiert und zeigt sich offen für neue und nachhaltige Ansätze. Die Federführung bei der
Überarbeitung der Streckenführung beziehungsweise zur Durchführung einer
Machbarkeitsstudie kann das MOR jedoch nicht übernehmen. Wir würden uns freuen, über
weitere Entwicklungen, z.B. die Einreichung eines Projektantrages im Rahmen der IBA27,
I.
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informiert zu werden.
Die Anfrage des Bezirksausschusses ist damit satzungsgemäß erledigt.
Mit freundlichen Grüßen
GB1.12