Notbetreuung im Hort Astrid-Lindgren-Straße endlich beenden

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  • 26-32 _ T 003302_4.7.9 Antrag Hort ALS Notbetreuung.pdf
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=== 26-32 _ T 003302_4.7.9 Antrag Hort ALS Notbetreuung.pdf === SPD Fraktion · Bezirksausschuss 15 Trudering - Riem · Messestadt BA-Geschäftsstelle · Friedenstr. 40 · 81660 München München, den 24.06.2026 Notbetreuung im Hort Astrid Lindgren Straße endlich beenden Die nun schon in den dritten Monat gehende Notbetreuung im Hort Astrid Lindgren Straße muss umgehend beendet werden. Der Bezirksausschuss fordert die Landeshauptstadt auf, hier umgehend Maßnahmen zu ergreifen, damit der dortige Hort sofort wieder in den Regelbetrieb übergehen kann. Darüber hinaus verlangt der Bezirksausschuss detaillierte Auskunft über das Entstehen der entsprechenden Situation. Begründung Zum 1. Mai diesen Jahres haben im Hort Astrid Lindgren Straße fünf Mitarbeiter*innen ihre Beschäftigung dort zeitgleich beendet. Die Eltern wurde – extrem kurzfristig – eine Woche vorher erst über dieses Vorgehen informiert. In einem anschließenden Elternabend wurde angekündigt, dass man nun vorerst in den Notbetrieb übergehen muss; es wurde zugesichert, dass drei Tage Betreuung in der Woche möglich sind, wahrscheinlich aber auch mehr machbar sein würde. Seitdem gibt es drei Tage Betreuung – ohne Ausnahme und, zumindest laut Rückmeldetool, auch wenn scheinbar noch Kapazitäten vorhanden wären. Die Planung erfolgt mit etwa anderthalb Wochen Vorlauf, was im Falle einer Notbetreuung zwar nachvollziehbar, dennoch aber für eine Alltagsplanung extrem kurzfristig ist. Nun zieht sich die Situation der Notbetreuung bereits in den dritten Monat. Die vage Hoffnung der Verantwortlichen, dass schon im Juni oder Juli in den Regelbetrieb zurück gekehrt werden kann, ist nicht eingetreten. Für September wird nun zwar verkündet, dass man hier sehr zuversichtlich sei – diese Formulierung ist aber die gleiche, wie sie zuvor auch schon gewählt wurde und deswegen für die betroffenen Eltern nicht vertrauenserweckend. Deshalb stellt sich einerseits die Frage, wie es sein kann, das fünf pädagogische Mitarbeiter*innen zum selben Datum den Hort verlassen. Das um so mehr, da die zuständigen Kolleg*innen der Landeshauptstadt angegeben haben, dass es sich hier um einen langen Prozess handelt. Der Weggang ist die eine Sache. Die Frage, das man sich hierauf nicht vorbereitet hat und die Eltern und Kinder nun die Konsequenz aus diesem organisatorischen Versagen tragen müssen, ist die andere. Hier gilt es Aufklärung zu leisten und Transparenz zu schaffen. Die Situation als solche ist der andere Punkt: Eine dreimonatige Notbetreuung, noch dazu ohne verlässliche Aussicht auf ein Ende, ist ein absolut inakzeptabler Zustand. Viele Eltern der Kinder in diesem Hort sind berufstätig, teilweise auch im Schichtdienst. Sie müssen sich auf die Zuverlässigkeit der Betreuungseinrichtungen verlassen könnten. In schwierigen Phasen kann man natürlich auf das Zusammenspiel von Schule Eltern vertrauen, das gehört dazu. Aber diese Situation nun schon seit Monaten auf den Schultern der Eltern und Kinder abzuladen übersteigt das, was man von partnerschaftlicher Zusammenarbeit verlangen kann bei weitem. Es bedeutet eine massive zusätzliche Belastung der Eltern, sei es, weil Urlaube irgendwann auch durch gebracht sind, sich Kinderbetreuungstage oder andere Formen der Abwesenheit an den Arbeitsstellen sammeln oder alternativ auch viel zusätzliche Arbeit an Abenden und Wochenenden aufstaut. Das kann und darf nicht im Sinne der Landeshauptstadt sein und das ist nicht, was wir uns für die Eltern in unserem Stadtviertel wünschen. Das diese Situation im besonderen Maßen Mütter und damit Frauen betrifft, versteht sich quasi von selbst. Das es darüber hinaus eine besondere Härte für Patchworkfamilien und Trennungskinder darstellt muss wohl leider zusätzlich erwähnt werden. Das gleich gilt auch für die Kinder: Gerade die Erst- und Zweitklässler*innen können häufig nicht ohne Betreuung bleiben und verlieren hier ihren Alltagsrhythmus; es ist ein eingewöhnen, umgewöhnen, wiedereingewöhnen ohne Sicherheit, Planbarkeit und Struktur. Für die größeren Kinder gilt, dass es hier auch um die Frage des sozialen Umfeldes geht, viele Freundschaften hierunter leiden und auch das Vertrauen in den Hort als solchen leidet. Eine Ausnahmesituation ist eine Ausnahmesituation und der kann man auch mal mit schwerwiegenden Mitteln wie eben einer Notbetreuung begegnen. Eine Ausnahmesituation ist aber nur so lange eine Ausnahmesituation, wie sie eine Ausnahme ist. Wenn sie zur Regel wird, und das ist hier nun längst der Fall – müssen Lösungen her. Zum Wohle der Kinder, der Eltern, der Beschäftigten und auch der Stadt selbst. SPD Fraktion Stefan Blomberg Susan Beer Maren Salzmann-Brünjes Fraktionssprecher Stv. BA-Vorsitzende Stv. Fraktionssprecherin UA Stadtteilentwicklung und Energie UA Budget und Allgemeines Sprecherin UA Budget und Allgemeines UA Umwelt und Klima UA Schule, Soziales, Kultur UA Planung Dr. Gerhard Fuchs Benjamin PulzJulia Stark Stv. Fraktionssprecher UA Schule, Soziales, Kultur UA Umwelt und Klima UA Stadtteilentwicklung und Energie UA Mobilität UA Planung UA Mobilität ba15fraktion@spd-trudering-riem.de

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Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 15 - Trudering-Riem

Sitzungsdatum

16.07.2026 um 19:00 Uhr

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