=== 20-26 _ B 08570_B_08570_Verkehrsfluss Mauerseglerstr.pdf ===
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN · Franziskanerstr. 14 · 81669
München
An
Geschäftsstelle des BA 15Friedenstr. 4081660 München
GRÜNE Fraktion im
Bezirksausschuss 15
Trudering / Riem /
Messestadt
Herbert Danner
Dr. Susanne Weiß
Sprecher und Sprecherin der
Fraktion
Eva Döring, Claudia Grefen, Christoph
Hanusch, Christoph Heidenhain, Edel
Konischek, Dr. Ruth Pouvreau, Regina
Schreiner, Edel Konischek, Dr. Sven
Thorspecken
Fraktionsmitglieder
ba15@gruene-bergamlaim-
trudering-riem.de
München, den 2. Januar 2026
Verkehrsfluss in der Mauerseglerstraße – Drosselweg – Wasserburger Landstraße
nach Anschluss an das Neubaugebiet am Rappenweg
Antrag:
Der BA 15 bittet um Information zu aktuellen Planungsparametern zu Verkehrsführung,
Kfz-Zahlen und Straßenbreiten auf den im Betreff genannten drei Straßen in Wald-
trudering. Zudem bittet der BA um Auskunft darüber, ab wann der Rad- und Fußverkehr
vom Rappenweg über den planfestgestellten Durchstich nördlich der Bahn direkt zum
Bahnhof Gronsdorf geführt werden wird.
Begründung:
Die Stadtverwaltung plant im Zusammenhang mit dem Neubaugebiet am Rappenweg mit
2.000 – 2.700 neuen Wohneinheiten plus Gewerbe eine neue Verkehrsverbindung vom
Rappenweg über die Bahnstrecke München – Rosenheim mit Anschluss über die Mauer-
seglerstraße an die Wasserburger Landstraße. Aufgrund des begrenzten Straßenraums in
den drei o.g. Straßen und damit begrenzten Ausbaukapazitäten der neuen beiden
Knotenpunkte ist es von hohem Interesse für den BA 15 und die betroffene Bürgerschaft,
mit welchen Kfz-Verkehrsströmen in den drei Straßen und an den beiden betroffenen
Knotenpunkten aktuell geplant wird. Dabei werden explizit nicht die veralteten Daten aus
der ersten WARP-Studie erbeten, sondern Annahmen und Dimensionierungen, die auf der
Mobilitätsstrategie 2035 und dem aktuellen Verkehrsmodell der LHM aufbauen.
https://gruene-bergamlaim-trudering-riem.de
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Besonders interessant ist zu erfahren, mit welcher Verkehrszunahme in der bisherigen
Wohnstraße Drosselweg gerechnet wird und welche Leistungsfähigkeit an den Straßen
und Knotenpunkten inklusive Ausbauszenario zugrunde gelegt wird.
Ebenfalls interessiert den BA welche Anstrengungen die Stadtverwaltung zusammen mit
der Stadt Haar und den Flächen-Eigentümer*innen entlang der Stadtgrenze unternimmt,
um die Direktverbindung zum Bahnhof Gronsdorf für den Fuß- und Radverkehr so bald
wie möglich sicherzustellen.
Es wird um Antwort im Frühjahr 2026 gebeten, da diese Zahlen wesentlich sind für den
Fortschritt des B-Plan am Rappenweg.
Beschlossen in der BA-Sitzung am 22.1.2026 Ja ……………. Nein …………….
Initiative: Herbert Danner, Susanne Weiß, Christoph Heidenhain, Christoph Hanusch
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=== 20-26 _ B 08570_B_08570_Verkehrsfluss Mauerseglerstr AS.pdf ===
U-Bahn: Linien U3,U6
Haltestelle Poccistraße
muenchenunterwegs.de
Bus: Linie 62
Haltestelle Poccistraße
muenchen.de/mor
Bus: Linie 132
Haltestelle Senserstraße
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LHM-Schutzbedarf:
2
]
Landeshauptstadt
München
Mobilitätsreferat
Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat
Postfach, 80313 München
Bezirksmanagement Ost
MOR-GB2.131
Per E-Mail
Über das DIR – BA-Geschäftsstelle Ost
bag-ost.dir@muenchen.de
An den BA 15 - Trudering-Riem
Herr Ziegler
Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum
13.04.2026
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Verkehrsfluss in der Mauerseglerstraße - Drosselweg - Wasserburger Landstraße nach
Anschluss an das Neubaugebiet am Rappenweg
BA-Antrag Nr. 20-26 / B 8570 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 15 - Trudering-Riem
vom 22.01.2026
Sehr geehrter Herr Ziegler,
zu Ihrem Antrag vom 22.01.2026 teilen wir Ihnen Folgendes mit:
Der Bezirksausschuss bittet um Information zu aktuellen Planungsparametern der
Verkehrsführung, der Straßenbreiten auf den genannten drei Straßen in Waldtrudering.
Zudem bittet der BA um Auskunft darüber, ab wann der Rad- und Fußverkehr vom
Rappenweg über den „planfestgestellten“ Durchstich nördlich der Bahn direkt zum Bahnhof
Gronsdorf geführt werden kann?
Die Kooperationsgemeinschaft Rappenweg (Gemeinschaft der Eigentümer) hat die
OBERMEYER Infrastruktur GmbH beauftragt eine Verkehrsuntersuchung zur Machbarkeit der
Projektfläche Rappenweg zu erstellen. Dies ist in Zusammenarbeit und in Abstimmung mit
dem Mobilitätsreferat und auf Grundlage deren Analysen und Prognosen geschehen.
Allerdings berücksichtigt das Verkehrsgutachten bisher keine Mobilitätskonzepte und
unterstellt noch den üblichen Modal-Split für Trudering. Aus diesem Grund wird das
Verkehrsgutachten derzeit mit den aktuellen Strukturwerten und mit blockweiser Einbeziehung
der Verkehrserzeugung, überarbeitet und an die neue Prognose 2040 angepasst. Auch wird
das interne Erschließungssystem, wie im kooperativen Gutachterverfahren festgelegt, in die
Betrachtungen mit einbezogen. So soll auch die Funktionstüchtigkeit der Garagenein- und -
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ausfahrten betrachtet werden. Im vorläufigen Gutachten wurden nur die angrenzenden
Knotenpunkte an der Wasserburger Landstraße und die Einmündung in den Rappenweg in
ihrer Leistungsfähigkeit und baulichen Machbarkeit im Sinne einer Flächenverfügbarkeit,
betrachtet.
Es wurden darin zwei Szenarien betrachtet. Zum einen sollte das Planungsgebiet als zweite
Erschließung über einen verlängerten Rappenweg an die Schneiderhofstraße in Gronsdorf
und im Zweiten durch eine Eisenbahnüberführung und die Mauerseglerstraße an die
Wasserburger Landstraße erschlossen werden. Erste Umlegungen habe eine
Verkehrsverteilung von 2/3 zu 1/3 zwischen Rappenweg/Schwablhofstraße und 1/3 in die
Mauerseglerstraße ergeben. Die unterstellte Verkehrserzeugung wird sich durch ein
Mobilitätskonzept entsprechend verringern, weshalb die Herausgabe der konkreten
Ergebnisse zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend erscheint.
Kapazitätsbetrachtungen nach HBS für den Prognoseplanfall haben einen Ausbau des
Anschlussknotenpunktes an den Rappenweg mit Signalisierung ergeben. Auch die
Einmündung der Stolzhofstraße mit Zufahrt aus dem Baumarkt stößt an ihre Leistungsfähigkeit
und muss schon im Prognosenullfall signalisiert werden, während der Anschluss der
Mauerseglerstraße noch in einem leistungsfähigen Bereich liegt. Als Zusammenfassung wurde
festgestellt, dass ein grundsätzlicher Anschluss des Planungsgebiets Rappenweg an das
vorhandene Straßennetz, einschließlich die Mauerseglerstraße und den Drosselweg möglich
ist.
Derzeit wird das Verkehrsgutachten überarbeitet und den neuen Rahmenbedingungen mit
einem Mobilitätskonzept angepasst. Sobald die Ergebnisse vorliegen und die
Eigentümergemeinschaft als Auftraggeber diese freigibt, können diese dem Bezirksausschuss
im Detail mitgeteilt werden.
Zum Durchstich für den Fuß- und Radverkehr nördlich der Bahn direkt zum Bahnhof Gronsdorf
liegt kein neuer dem Bezirksausschuss nicht bekannter Sachstand vor, da der Erwerb für das
nötige „Schlüsselgrundstück“ bisher nicht abgeschlossen werden konnte.
Mit dem seit dem 20.01.2026 rechtskräftigen Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2187 wurde
die planungsrechtliche Grundlage für die Wegeverbindung für Fuß- und Radverkehr als
übergeordnete West-Ost Verbindung aus München - Trudering über das Gewerbegebiet am
Rappenweg nach Gronsdorf, Stadt Haar und zum S-Bahnhof Gronsdorf geschaffen.
Die Umsetzung der Wegeverbindung erfordert den Eigentumsübergang der Fläche für den
Fuß- und Radweg an die Landeshauptstadt München.
Das Kommunalreferat, Immobilienservice Sachgebiet Ost teilte mit, dass mit dem Eigentümer
trotz intensiver Bemühungen bisher noch keine Einigung über den Erwerb der benötigten
Flächen erzielt werden konnte. Die Bemühungen werden nun auf Basis des in Kraft getretenen
Bebauungsplans Nr. 2187 fortgesetzt und sämtliche Möglichkeiten für den Eigentumsübergang
ausgeschöpft, die sich damit eröffnen.
Sobald der Erwerb der Flächen abgeschlossen ist, kann das Mobilitätsreferat die Bedarfs- und
Konzeptgenehmigung erstellen und dem Baureferat zur Umsetzung zuleiten.
Der Antrag des Bezirksausschusses ist damit satzungsgemäß erledigt.
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Mit freundlichen Grüßen
gez.
Sachgebietsleitung Bezirksmanagement Ost