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Höchst vorsorglich: Keine Angebotsverschlechterungen ab 2027 bei der S4/S6-Ost und im Regionalverkehr zwischen Ebersberg und München

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  • 20-26 _ B 08882_B 08882 Angebotsverschlechterung.pdf
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=== 20-26 _ B 08882_B 08882 Angebotsverschlechterung.pdf === Christopher Parry (Sprecher) Hermann Diehl Frank Eßmann Martin Hepp Dr. Georg Kronawitter Andreas Löffler Martin Lohr Dr. Magdalena Miehle Sebastian Schall Michael Weinzierl Stefan Ziegler CSU-Fraktion im Bezirksausschuss 15 Trudering-Riem Mail: chris.parry@web.de 10.04.2026 Antrag: Höchst vorsorglich: keine Angebotsverschlechterungen ab 2027 bei der S4/S6-Ost und im Regionalverkehr zwischen Ebersberg und München Der BA spricht sich nachdrücklich dafür aus, dass ab Fahrplan 2027 keine Angebotsein- schränkungen auf S4 und S6 Ost und im Regionalverkehr zwischen München und Landkreis Ebersberg vorgenommen werden. Insbesondere soll die werktägliche Durchbindung der S4- Ost nach Haar beibehalten werden. Der BA bittet die Stadt München, auf das Bayerische Verkehrsministerium und die BEG entsprechend einzuwirken. Dabei sollte z. B. im Rahmen der Ost-Allianz der Schulterschluss mit den betroffenen Kommunen herbeigeführt werden. Begründung: Der Presse war am 9.4.2026 zu entnehmen, dass sich der Ebersberger Landrat in einem Schreiben an den Bayerischen Verkehrsminister massiv gegen Angebotsverschlechterungen bei S4/S6-Ost, beim Filzenexpress nach Wasserburg und bei den Regionalbahnen zwischen München und Rosenheim ausgesprochen hat. Diese Angebotsverschlechterungen sind derzeit noch nicht beschlossen, aber werden wohl bei der BEG erwogen. Unser Stadtbezirk wäre zumindest insoweit betroffen, als die S4-Ost außerhalb der Hauptverkehrszeiten in Trudering wendet und nicht mehr in Haar. Damit entfällt der tagsüber durchgehende 10-Minuten-Takt in Gronsdorf und Haar, der von den Fahrgästen hochgeschätzt wird. Gerade in Zeiten, wo die Spritpreise Rekordhöhen erreichen und eine Verkehrswende hin zu mehr ÖPNV-Nutzung angestrebt wird, wäre eine Angebotskürzung das völlig falsche Signal Initiative: Dr. Georg Kronawitter, Stefan Ziegler === 20-26 _ B 08882_B 08882 Keine Angebotsverschlechterungen ab 2027 bei der S4_S6-Ost AS.pdf === U-Bahn: Linien U1,U2,U3,U6 Haltestelle Sendlinger Tor muenchenunterwegs.de Straßenbahn: Linie 16-18, 27 Haltestelle Sendlinger Tor muenchen.de/mor Bus: Linien 52,152 Haltestelle Blumenstraße [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Landeshauptstadt München Mobilitätsreferat Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat Postfach, 80313 München Grundlagen und Innovationen im Öffentlichen Verkehr MOR-GB 1.12 gb1-12.mor@muenchen.de Per E-Mail Über das DIR – BA-Geschäftsstelle Ost bag-ost.dir@muenchen.de An den BA 15 - Trudering-Riem Herr Ziegler Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum 01.07.2026 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Höchst vorsorglich: Keine Angebotsverschlechterungen ab 2027 bei der S4/S6-Ost und im Regionalverkehr zwischen Ebersberg und München BA-Antrag Nr. 20-26 / B 08882 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 15 - Trudering- Riem Sehr geehrter Herr Ziegler, in Ihrem Antrag vom 23.04.2025 fordern Sie, dass ab dem Fahrplanjahr 2027 keine Angebotseinschränkungen auf der S4 und S6 Ost vorgenommen werden. Hierzu teilen wir Ihnen Folgendes mit: Zur Beurteilung der angesprochenen Presseberichte haben wir eine Stellungnahme bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) eingeholt, die in Bayern den Schienenpersonennahverkehr organisiert, ausschreibt und finanziert. Diese teilte uns Folgendes mit: „Ab dem Fahrplanjahr 2027 (somit ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026) soll das Fahrtenangebot auf dem Ostast von S4 und S6 zwischen München und Ebersberg neu geordnet und vereinheitlicht werden. So ist vorgesehen, dass die S4 künftig nur noch bis Zorneding (HVZ), Haar (Mo-Fr NVZ) und München-Trudering (sonstige Zeiten) verkehrt. Die S6 soll bis Grafing im 20-Minuten-Takt fahren und bis Ebersberg diesen Takt im Zusammenspiel mit dem Stundentakt RB 48 (München – Grafing – Wasserburg) sicherstellen. Infolge von Bauarbeiten der DB InfraGO AG hat sich das Angebot im Korridor Wasserburg – Ebersberg – München bereits seit dem 7. Februar 2026 geändert. Es soll in dieser Form auch im Fahrplanjahr 2027 fortgeführt werden, weil es nach Auffassung der DB und des Freistaats I. Seite 2 von 2 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] generell zu mehr betrieblicher Stabilisierung und höherer Verlässlichkeit führt sowie auch angebotsseitig zu vertreten ist. Deshalb hat dies der Aufsichtsrat der BEG vor mehr als einem Monat beschlossen. Den Freistaat haben im Übrigen bislang keine Fahrgastbeschwerden zu diesen Änderungen erreicht. Ziel der Neuordnung bei S4 und S6 ist vor allem, durch eine einheitliche Linienführung die Takte zu stabilisieren und damit die Pünktlichkeit zu verbessern. Damit lassen sich Zwischenabstellungen, Rangierfahrten und Zugbildungsänderungen vermeiden – alles Faktoren, die in der Vergangenheit zu Verspätungen geführt haben, die wegen der engen Verknüpfung von S4 und S6 auch von einer Linie auf die andere übertragen wurden. Mit der seit 7. Februar 2026 geltenden Betriebsstruktur zeigt sich bereits eine deutliche Verbesserung der Pünktlichkeit der S4, zu der die Neuordnung des östlichen Linienastes maßgeblich beigetragen hat. Auch die bisher bestehenden Konflikte in der Bahnsteigbelegung in Grafing Bahnhof zwischen S6 und RB 48 konnten durch die Vereinheitlichung beseitigt werden. Diese Konflikte hatten zur Folge, dass die S6 als Grundtakt-Linie zeitweise in Zorneding wenden musste, während die S4 nach Grafing bzw. Ebersberg verlängert wurde – eine betrieblich belastende und für Fahrgäste mitunter schwer kommunizierbare Situation. Durch die Taktvereinheitlichung entspricht die Anzahl der Fahrten zwischen Zorneding und Grafing Bahnhof nun der anderer Linien mit vergleichbarer oder höherer Nachfrage, zwischen Grafing Bahnhof und Ebersberg hat sich die Zahl der Fahrten erhöht.“ Die Pünktlichkeit der S-Bahn München hat in den letzten Jahren stark abgenommen, was in erster Linie auf die mangelhafte Infrastruktur zurückzuführen ist. Aufgrund der vielen betrieblichen Abhängigkeiten im Netz der S-Bahn München übertragen sich Zugverspätungen dadurch auch schnell auf andere Fahrzeuge und Linien. Daher begrüßt das Mobilitätsreferat jegliche Maßnahmen, die aktuell seitens der Deutschen Bahn zur Betriebsstabilisierung vorgenommen werden. Wie aus der Stellungnahme hervorgeht, sind Ihre Sorgen hinsichtlich eines Entfalls des 10- Minuten-Takts in der Hauptverkehrszeit zwischen Gronsdorf und Haar unbegründet, da diese Fahrten regulär bis Zorneding (Hauptverkehrszeit) verkehren sollen. Der Antrag des Bezirksausschusses ist damit satzungsgemäß erledigt. Mit freundlichen Grüßen Ihr MOR-GB 1.12

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Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 15 - Trudering-Riem

Sitzungsdatum

16.07.2026 um 19:00 Uhr

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