Ulmenstr. 13

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in Bezirksausschuss 18 - Untergiesing-Harlaching, München

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Hintergrundinformationen

5 Quellen
Untergiesing-Harlaching (BA 18) Baudenkmal Ø Miete 19,31 €/m² 1 Wikipedia
Adress-Steckbrief
Stadtbezirk
Untergiesing-Harlaching (BA 18)
Bebauungsplan
keiner an dieser Stelle

Geodaten © Landeshauptstadt München, DL-DE-BY-2.0

Denkmalschutz

Baudenkmal · Ulmenstraße 9;Ulmenstraße 11;Ulmenstraße 13;Ulmenstraße 15

Mietshaus, syn. Miethaus, syn. Zinshaus

Reihenhausanlage, eingeschossiger Mansarddachbau mit Zwerchhausrisaliten, im reduzierten Heimatstil, um 1911.

Aktennummer D-1-62-000-7090

Ensemble

Das Ensemble Gartenstadt Harlaching umfasst den historischen Kern der Gartenstadt-Kolonie von Harlaching nach Plänen Gabriel von Seidl von 1909. Es befindet sich am rechten Isarhochufer, östlich des Tierparks Hellabrunn, und ist eines der seltenen, bis heute anschaulich erhaltenen Gartenstadtbereichen in den Vorstädten Münchens aus dem frühen 20. Jahrhundert. Am Ort des ehem. sogenannten Guts Harlaching überliefern die barocke Wallfahrtskirche St. Anna, die urkundlich erstmals 1186 genannt wird, und das historische Gasthaus „Harlachinger Einkehr“ aus dem Jahr 1858 den ursprünglich älteren Siedlungsbestand. Die Eingemeindung von Harlaching erfolgte 1854. Am Fuß des Steilhangs im Südwesten blieben darüber hinaus die Marienklause, eine private Votivkapelle von 1866, und der zugehörige Kreuzweg erhalten. Das Gebiet von Harlaching war bis ins frühe 20. Jahrhundert nur dünn besiedelt. Die ältesten Funde stammen aus der Eisenzeit. Die erste schriftliche Nennung von „Hadaleichingen“ datiert um 1150. In der frühen Neuzeit, als Harlaching ein Wittelsbacher Adelssitz war, lebten hier rund ein Duzend Untertanen. Im Jahr 1700 wurde der Landsitz an Freiherr Marx Christoph von Mayr überschrieben, der durch Enrico Zuccalli bei St. Anna ein kleines Schloss erbauen ließ. Das Gebäude brannte 1796 restlos nieder und wurde nicht neu errichtet. Der Bau der Gartenstadt erfolgte ab 1911 durch die Immobilien- und Baugesellschaft München, die den Großteil des Areals 1907/08 von dem Bauunternehmer Jakob Heilmann erworben hatte. Gabriel von Seidl lieferte 1909 den Bebauungsplan. Kennzeichnend sind schmale, unregelmäßige Straßen und Wege; sie vermitteln zwischen den Hauptachsen, die sternförmig auf das ehem. Gut Harlaching ausgerichtet sind. Die Grundstücke sind ungleichmäßig zugeschnitten und mit freistehenden Villen besetzt (Hochleite 8, 16; Lindenstr. 12, 15, 17, 23, 25; Über der Klause 2a, 4, 5, 6, 7; Ulmenstr. 1, 3, 8-15, 19). Die Grundfläche ist jeweils großzügig bemessen, der Gartenstadtcharakter ist in dem großen Anteil an Grünfläche evident. Die Bebauung erfolgte sukzessive bis in die 1930er Jahre. Der Reformstil war prägend. Gleichwohl bestimmen die individuellen Vorgaben der Bauherren die Gestaltung der einzelnen Häuser. Der Kerngedanke der Planung von Seidls war es, die bewaldeten Uferhänge der Isar als Naherholungsgebiet einzuschließen. Heilmann hatte das Areal – und damit einhergehend die Verantwortung für die dringend notwendige Sicherung – bereits 1902 an die Stadt München abgetreten. Im Winter 1910 begannen die Bauarbeiten an der Substruktion. Ziel war es, einen dauerhaft begehbaren Anstieg zu schaffen, ohne die natürliche Gestalt des Geländes zu verändern. Aus diesem Grund verkleidete man die mächtige Eisenbetonkonstruktion mit Nagelfluh, sodass die Übergänge zwischen natürlichem Gestein und künstlicher Anlage verschwimmen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden einige der historischen Villen durch Mehrfamilienhäuser ersetzt und Grundstücke nachverdichtet. Die Störungen betreffen insbesondere die nördlichen Abschnitte der Hochleite (Nrn. 1, 2, 3, 4, 5, 10, 11, 17, 19) und der Lindenstraße (Nrn. 2, 2a-d, 4, 4a-d, 4g, 10, 10a).

Aktennummer E-1-62-000-90

Jede bauliche Änderung an einem Baudenkmal oder in einem Ensemble braucht eine Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG.

Geofachdaten © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (CC BY-ND 4.0)

Nachbarschaft (Zensus 2022)

Werte für die 100 × 100 m große Rasterzelle, in der diese Adresse liegt. Fehlende Werte hält das Statistische Bundesamt aus Datenschutzgründen zurück.

Nettokaltmiete Ø
19,31 €/m²
Einwohner
32
Wohnungen
7
Eigentümerquote
46,2 %
Wohnfläche Ø
190 m²
Durchschnittsalter
44,7 Jahre
Anteil ab 65
31,3 %
Gebäude vor 1949
0 %
Häufigste Heizung
Gas

© Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, 100-m-Gitter, DL-DE-BY-2.0

Wikipedia · 1

Reihenhausanlage

Wikidata (CC0) / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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