Hofmillerstr. 7 - 9

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in Bezirksausschuss 21 - Pasing-Obermenzing, München

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Hintergrundinformationen

5 Quellen
Pasing-Obermenzing (BA 21) Ensemble Ø Miete 10,40 €/m² 3 Wikipedia
Adress-Steckbrief
Stadtbezirk
Pasing-Obermenzing (BA 21)
Bebauungsplan
keiner an dieser Stelle

Geodaten © Landeshauptstadt München, DL-DE-BY-2.0

Denkmalschutz

Ensemble

Die Villenkolonie Neu-Pasing II stellt ein städtebaulich und architektonisch charakteristisches Beispiel des mittelständischen Einfamilienhausbaus der Jahrhundertwende dar. Das Ensemble umfasst ein Gebiet westlich des Pasinger Bahnhofes. Entlang der Bahnlinie München-Augsburg sind fünf kurze, parallel zueinander liegende und von Westen nach Osten verlaufende Straßenzüge zwischen der Marschnerstraße und der Alten Allee eingespannt. Im Norden wird die Kolonie durch die Rubensstraße begrenzt und im Osten weist die vereinzelte Bebauung entlang der Alten Allee auf die ehemals weitaus umfangreichere Planung hin. Die Planung von August Exter für die Villenkolonie II entstand 1897 fast parallel mit der Exter`schen Villenkolonie Neu-Pasing I, denn fünf Jahre nach der ersten Gründung ließ das dortig parzellierte Bauland keine Erweiterungen mehr zu (vgl. Ensemble Villenkolonie Neu-Pasing I). Die große Nachfrage rechtfertigte daher zeitnah eine zweite Villenkolonie zu gründen, die ursprünglich ein fünfmal so großes Gebiet mit etwa 650 Häusern für etwa 4000 Einwohner beinhalteten sollte. 1899 gab Exter die Verantwortung ab und die Terraingesellschaft Westend übernahm den Ausbau, der bis 1914 mit ungefähr 150 Bauten vorangeschritten war. Nach der zeitlichen Zäsur des Ersten Weltkrieges wurde, vor allem im äußersten Nordwesten, die Bebauung der Villenkolonie bis in die Mitte der 1930er Jahre weiter aufgefüllt. Die Struktur und Bebauung der Villenkolonie II sind den gleichen Entstehungsfaktoren und dem gleichen Konzept verpflichtet, wie sie für die erste Villenkolonie ausschlaggebend waren: der Eisenbahn als konstitutivem Moment, dem Mittelstand Münchens als Zielgruppe und dem Gedanken, den Interessenkonflikt zwischen Arbeitsplatz in der Stadt und Bedürfnis nach Leben auf dem Lande mittels des schnell erreichbaren Einfamilienhauses im Grünen auszugleichen. Auch hier bestimmt der große Anteil an Grünflächen und das frei im Garten mit Obstbäumen stehende Einfamilienhaus den Charakter des Quartiers. Mit Bäumen bepflanzt sind grundsätzlich alle Straßen, die kurzen und relativ schmalen Querstraßen sind dabei meist mit Obstbäumen gesäumt, wodurch der dörfliche Eindruck im Vergleich zur Villenkolonie I noch gesteigert ist. Als städtebaulicher Auftakt im Südosten wurde dem Quartier die neubarocke Himmelfahrtskirche von Karl Hocheder vorgelagert. Die Bebauung zeigt meist zweigeschossige Einfamilienhäuser in einer Mischung von Landhaus und Villa in einer typologisch größeren Vielfalt als in der Villenkolonie Pasing I. Für die neue Kolonie waren von Anfang an Wasserleitung, Schwemmkanalisation und elektrische Beleuchtung vorgesehen. Innerhalb des Ensembles Villenkolonie Neu-Pasing II entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg Neubauten, die auf Grund ihrer Größe und Kubatur oder in der Lage in zweiter Reihe eine erhebliche Beeinträchtigung für das Ensemble darstellen.

Aktennummer E-1-62-000-50

Jede bauliche Änderung an einem Baudenkmal oder in einem Ensemble braucht eine Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG.

Geofachdaten © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (CC BY-ND 4.0)

Nachbarschaft (Zensus 2022)

Werte für die 100 × 100 m große Rasterzelle, in der diese Adresse liegt. Fehlende Werte hält das Statistische Bundesamt aus Datenschutzgründen zurück.

Nettokaltmiete Ø
10,40 €/m²
Einwohner
56
Wohnungen
14
Eigentümerquote
39,3 %
Wohnfläche Ø
110 m²
Durchschnittsalter
42,5 Jahre
Anteil ab 65
14,3 %
Gebäude vor 1949
54 %
Häufigste Heizung
Gas

© Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, 100-m-Gitter, DL-DE-BY-2.0

Wikipedia · 3

Hofmillerstraße 4 (München)

Das Wohnhaus Hofmillerstraße 4 im Stadtteil Obermenzing der bayerischen Landeshauptstadt München wurde 1900 errichtet. Die Villa an der Hofmillerstraße ist ein geschütztes Baudenkmal.

Hofmillerstraße 11 (München)

Das Wohnhaus Hofmillerstraße 11 im Stadtteil Obermenzing der bayerischen Landeshauptstadt München wurde um 1900 errichtet. Die Villa an der Hofmillerstraße ist ein geschütztes Baudenkmal.

Hofmillerstraße

Die Hofmillerstraße, nach dem Kritiker und Übersetzer Josef Hofmiller (1872–1933) benannt, ist eine Straße im Münchner Stadtteil Obermenzing, die um 1897 angelegt wurde.

Wikidata (CC0) / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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Verlauf an dieser Adresse

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