Anfrage: Langgras- und Blumenwiesen in Laim: Aktueller Stand und Potenziale

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  • 26-32 _ T 007583_2026-09-20 - Gruene-Fraktion - Anfrage - Langgras- und Blumenwiesen.pdf
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=== 26-32 _ T 007583_2026-09-20 - Gruene-Fraktion - Anfrage - Langgras- und Blumenwiesen.pdf === ​ BA-Geschäftsstelle West​ Grüne-Fraktion im BA Laim Landsberger Straße 486 81241 München​ München, den 20.09.2026 Anfrage Langgras- und Blumenwiesen in Laim:​ Aktueller Stand und Potenziale Der Bezirksausschuss Laim möge beschließen: Der Bezirksausschuss 25 Laim bittet das Baureferat um Beantwortung der folgenden Fragen: 1.​ Welche öffentlichen Grünflächen im Stadtbezirk Laim werden derzeit bereits nach einem extensiven Mahdkonzept gepflegt, das heißt mit reduzierter Mahdhäufigkeit als Langgras-, Blumen- oder Kräuterwiese? 2.​ Welche weiteren Flächen sollen künftig auf eine extensivere Mahd umgestellt oder ökologisch aufgewertet werden? Welche zusätzlichen Potenziale für Langgras- und Blumenwiesen sieht das Baureferat im Stadtbezirk Laim? 3.​ Nach welchen Kriterien wird über die Mahdhäufigkeit entschieden? Werden bei dieser Bewertung neben den unmittelbaren Pflege- und Mähkosten auch mögliche mittel- und langfristige Folgekosten berücksichtigt, beispielsweise durch stärkere Austrocknung von Böden oder eine erhöhte Belastung und Schädigung von Bäumen und Vegetation durch Hitze und Trockenheit? Falls ja, wie werden diese Faktoren berücksichtigt? 4.​ Welche weiteren fachlichen oder praktischen Gründe sprechen aus Sicht des Baureferats für oder gegen eine Ausweitung extensiver Mahdkonzepte im Stadtbezirk Laim? Begründung: Immer wieder wenden sich Bürgerinnen und Bürger an den Bezirksausschuss mit der Frage, ob einzelne Grünflächen, Wiesen oder Parkbereiche im Stadtbezirk seltener gemäht und dadurch ökologisch aufgewertet werden könnten. Eine extensive Mahd kann auf geeigneten Flächen die Artenvielfalt fördern, Lebensräume für Insekten schaffen und zugleich zur Klimaanpassung beitragen. Höhere und vielfältigere Vegetation kann Böden vor Austrocknung schützen und die Widerstandsfähigkeit städtischer Grünflächen gegenüber zunehmender Hitze und Trockenheit stärken. Dabei sollte auch die wirtschaftliche Betrachtung über die reinen Mahdkosten hinausgehen. Eine Reduzierung der Mahdgänge auf beispielsweise ein- bis zweimal jährlich kann zwar gegebenenfalls zu anderen Pflege- oder Logistikanforderungen führen. Dem können jedoch mögliche Folgekosten gegenüberstehen, etwa wenn durch zunehmende Trockenheit und Hitze Bäume oder andere Vegetation auf stark austrocknenden Grünflächen geschädigt werden und später ersetzt werden müssen. Die Kosten für Ersatzpflanzungen und deren Anwuchs- und Pflegeaufwand können die Einsparungen beziehungsweise Mehrkosten bei der Grünflächenpflege deutlich übersteigen. Der Bezirksausschuss bittet daher um eine ganzheitliche Betrachtung der ökologischen, klimatischen und wirtschaftlichen Auswirkungen unterschiedlicher Mahdkonzepte und um eine Einschätzung, wo im Stadtbezirk Laim noch Potenzial für eine entsprechende Weiterentwicklung besteht. Initiative: Martin Beier Corinna Backmann | Martin Beier I Michael Brehmer | Nicola Fritz I​ Judith Greil | Christian Hartranft I Dr. Manuela Rienks | Lu Schüller

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 25 - Laim

Sitzungsdatum

08.10.2026 um 19:30 Uhr

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