Stöberlstraße 27 - 31

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in Bezirksausschuss 25 - Laim, München

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Hintergrundinformationen

5 Quellen
Laim (BA 25) Baudenkmal Ø Miete 12,15 €/m² 4 Wikipedia
Adress-Steckbrief
Stadtbezirk
Laim (BA 25)
Bebauungsplan
keiner an dieser Stelle

Geodaten © Landeshauptstadt München, DL-DE-BY-2.0

Denkmalschutz

Baudenkmal · Stöberlstraße 17;Stöberlstraße 19;Stöberlstraße 21;Stöberlstraße 23;Stöberlstraße 25;Stöberlstraße 27;Stöberlstraße 29;Stöberlstraße 31;Stöberlstraße 33;Stöberlstraße 35;Stöberlstraße 37;Stöberlstraße 39;Stöberlstraße 41;Stöberlstraße 43;Stöberlstraße 45;Stöberlstraße 47;Stöberlstraße 49;Stöberlstraße 51;Stöberlstraße 53;Stöberlstraße 55;Stöberlstraße 57

Wohnsiedlung, syn. Wohnanlage

Reihenhausgruppe, zweigeschossige Mansard- und Mansardwalmdachbauten mit Torhaus, Putzfassade mit Zwerchhäusern, Erkern, Schweif- und Segmentbogengiebeln, von Karl Bücklers, 1912.

Aktennummer D-1-62-000-6709

Ensemble

Bei der Villenkolonie Schlosspark Laim handelt es sich um eine Einfamilienreihenhaussiedlung, die im Zuge der Siedlungsbewegungen des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts entstand. Die in der Zeit gegründeten Terraingesellschaften kauften meist zentrumsentlegene und kostengünstige Areale auf und wandelten diese in gut situierte Siedlungen um, indem sie nach der Erstellung von Baulinienplänen und der Parzellierung der Grundstücke deren Bebauung beauftragten, die nötige Infrastruktur initiierten und die einzelnen Bestandteile wieder verkauften. Die von der Terraingesellschaft Neuwestend AG 1911 geplante Villenkolonie Schlosspark Laim befindet sich westlich des alten Laimer Dorfkerns in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Parkanlage des sogenannten Laimer Schlösschens, ein zum Adelssitz erhobenes Gutshaus einer Schwaige und späteres Wohnhaus Theodor Fischers. Das Gebiet wird im Süden durch die Agnes-Bernauer-Straße begrenzt, über welche ab 1908 die neue Straßenbahntrasse verlief und die die Anbindung der geplanten Siedlung mit der Stadt garantierte. Den nördlichen Abschluss bildet die Perhamerstraße. Die Ströberlstraße im Westen und die Von-der-Pfordten-Straße im Osten waren ebenfalls bereits terrassiert. Die mittig durch die Kolonie in nordsüdlicher Richtung, über eine platzartige Erweiterung versetzt verlaufende Vohburger Straße wurde mit Baubeginn angelegt. Bezugsfertig war die nach den Plänen der Architekten Hans Brühl und Karl Brücklers errichtete Wohnanlage 1912. Die Bebauung besteht vorrangig aus zweigeschossigen Reihenhausgruppen mit Mansarddächern, die die Siedlung zu ihren Seiten abschließen. Die im Westen längste geschlossene Häuserreihe bildet geradezu eine Außenfront, die an eine kleinstädtische Befestigung erinnert und sich nur mit einer Tordurchfahrt öffnet. Das Tor erschließt den Platz der Vohburger Straße, wo ehemals kleine Ladengeschäfte angesiedelt waren. Die städtebauliche Gestaltung ist weiterhin durch eine gewisse Schrägstellung und Krümmung der Reihenhäuser und ein Vor- und Zurückspringen der Fluchtlinien geprägt. Der Wechsel von dreieckig oder geschweift übergiebelt groß stehenden Dachgauben oder Atelierfenstern akzentuiert den Dachraum. Die Fassaden sind durch rechteckige oder polygonale Boden- oder Eckerker und durch rechteckige, rund-, oval- oder segmentbogige Öffnungen rhythmisiert. Zudem erfolgt teilweise eine Stockwerksgliederung mittels profilierter Gurtgesimse und gerader, vorkragender Traufgesimse. Die Villenkolonie Schlosspark Laim ist besonders der Deutschen Gartenstadtbewegung verpflichtet. Der kleinstädtische Charakter der Anlage zeigt deutlich ihren Einfluss, wenn auch deren Formen des genossenschaftlichen Zusammenlebens nicht übernommen wurde. Neben der Abschirmung zum Straßenraum, der Straßenführung, der Begrünung mit Vorgärten und Gartenhöfen und der niedrigen Bauweise betont die Namensgebung als Bezug zum ehemaligen Schlosspark die Verbundenheit zum Gartenstadt-Gedanken.

Aktennummer E-1-62-000-59

Jede bauliche Änderung an einem Baudenkmal oder in einem Ensemble braucht eine Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG.

Geofachdaten © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (CC BY-ND 4.0)

Nachbarschaft (Zensus 2022)

Werte für die 100 × 100 m große Rasterzelle, in der diese Adresse liegt. Fehlende Werte hält das Statistische Bundesamt aus Datenschutzgründen zurück.

Nettokaltmiete Ø
12,15 €/m²
Einwohner
121
Wohnungen
48
Eigentümerquote
22,2 %
Wohnfläche Ø
94 m²
Durchschnittsalter
39,6 Jahre
Anteil ab 65
14,9 %
Gebäude vor 1949
86 %
Häufigste Heizung
Gas

© Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, 100-m-Gitter, DL-DE-BY-2.0

Wikipedia · 4

Langgezogene Reihenhausgruppe

Reihenhausgruppe

Reihenhausgruppe

Ensemble E-1-62-000-59 in München im Ortsteil Laim

Wikidata (CC0) / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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