Vorzeitige Sperrungen infolge des CSD

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  • 26-32 _ T 002942_C 1.2.9 Vorzeitige Sperrungen infolge des CSD.pdf
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=== 26-32 _ T 002942_C 1.2.9 Vorzeitige Sperrungen infolge des CSD.pdf === Fraktion im Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt GEORG FLEISCHER, FELIX LANG, NELE METZLER (SPRECHERIN), SVEN MÜLLER München, den 28.06.26 Vorzeitige Sperrungen infolge des CSD Antrag Der Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt bittet die Landeshauptstadt München – insbesondere das Mobilitätsreferat sowie das Kreisverwaltungsreferat (KVR) –, bei künftigen Großveranstaltungen, insbesondere dem jährlichen Christopher Street Day (CSD), folgende Punkte umzusetzen: 1. Optimierung der Kommunikationswege: Die Anwohnerinnen und Anwohner im betroffenen Viertel (insbesondere entlang der Aufstell- und Umzugsstrecken sowie der logistischen Ausweichzonen) sind rechtzeitig – spätestens zwei Wochen vor der Veranstaltung – aktiv und flächendeckend über die anstehenden Haltverbote und Straßensperrungen zu informieren. Dies sollte neben den gesetzlichen Schildern vor allem durch gut sichtbare Anwohner-Infos (z. B. Flyer in den Briefkästen oder deutliche Aushänge an den Hauseingängen) geschehen. 2. Verkürzung der Sperrzeiten: Die verkehrsrechtlichen Sperrungen und absoluten Haltverbote und Strassensperrungen dürfen zeitlich nicht unverhältnismäßig weit im Vorfeld ausgeweitet werden. Ein pauschales Sperren von Parkplätzen und Straßen bereits einen vollen Tag vor dem eigentlichen Event ist auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren, um den enormen Parkdruck und die Einschränkungen für die Anwohner im Viertel nicht unnötig zu verlängern. Begründung Der CSD ist ein wichtiges, traditionsreiches und vom Bezirksausschuss ausdrücklich begrüßtes Event in unserer Stadt. Die Durchführung einer solchen Großveranstaltung bringt jedoch naturgemäß erhebliche logistische Herausforderungen und temporäre Einschränkungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Maxvorstadt mit sich. In diesem Jahr kam es vermehrt zu Unmut in der Bevölkerung, da absolute Haltverbote und Straßensperrungen teils bereits einen Tag vor der eigentlichen Veranstaltung in Kraft traten. In einem ohnehin extrem parkdruckbelasteten Viertel wie der Maxvorstadt führt das frühzeitige Blockieren von hunderten Parkständen zu massiven Problemen für die Anwohnenden, Pflegedienste und den Lieferverkehr. Zudem reicht das reine Aufstellen von mobilen Halteverbotsschildern oft nicht aus. Viele Bürgerinnen und Bürger werden von den Abschleppmaßnahmen überrascht, da Schilder im dichten Stadtbild übersehen werden können oder Urlauber nicht rechtzeitig reagieren können. Eine proaktive, transparente Kommunikation (z. B. durch Einwurf-Flyer oder digitale Infotafeln) erhöht die Akzeptanz für die Veranstaltung. Es muss im Interesse der Stadtverwaltung sein, Großveranstaltungen so verträglich wie möglich für die Menschen zu gestalten, die in den betroffenen Quartieren leben.

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 03 - Maxvorstadt

Sitzungsdatum

14.07.2026 um 19:30 Uhr

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