Maßnahmen der Stadt gegen Hitzestress

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  • 26-32 _ Q 00020_Q 00020 Maßnahmen Stadt gegen Hitzestress.pdf
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=== 26-32 _ Q 00020_Q 00020 Maßnahmen Stadt gegen Hitzestress.pdf === Bürgerversammlung im Stadtbezirk Schwabing-West am 07.07.2026 Betreff Maßnahmen der Stadt gegen Hitzestress Anfrage zum Themengebiet Umwelt und Grünflächen Welche Maßnahmen unternimmt die Stadt bzw. der Stadtbezirk gegen Hitzestress der Bevvohner und der Tier- und Pflanzenvvelt? Bitte nennen Sie konkrete �v1aßnahmen und deren Wirkungsgrad. Wo können Menschen unterkommen, wenn es in ihrem eigenen Zuhause zu heiß wird? === 26-32 _ Q 00020_Q00020 Massnahmen gegen Hitzestress AS.pdf === Seite 2 von 3 [ LHM-offen ] allem ältere und vorerkrankte Menschen, Kleinkinder, Säuglinge und Schwangere. Für diese Personen hat das GSR über das o.g. Klimaanpassungskonzept hinaus verschiedene Maßnahmen entwickelt und dem Stadtrat immer wieder vorgestellt, zuletzt am 26.02.2026 (https://risi.muenchen.de/risi/sitzungsvorlage/detail/9408394). Exemplarisch sind hier z.B. die Einführung eines Hitzewarnsystems für Institutionen mit vulnerablem Klientel, die aktive Teilnahme an einschlägigen Fortbildungsveranstaltungen, die Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung der Münchner Bürgerschaft, die Vernetzungsarbeit in Fachgremien und die stets aktuelle Bereitstellung von Informationen unter www.muenchen.de/hitze zu nennen. Aber auch die Erweiterung des städtischen Programms zur Neupflanzung von Bäumen, die Entsiegelung und Begrünung von Flächen und die Bemühungen zur Förderung der Grundwasserneubildung im Stadtgebiet sowie die Erweiterung des Netzes der kostenlosen Trinkwasserzapfstellen im öffentlichen Raum fördern die Aufenthaltsqualität in Freibereichen während Hitzeperioden. Für wohnungs- oder obdachlose Menschen stellt das Sozialreferat bei sehr hohen Außentemperaturen in Kooperation mit den Trägern der Wohnungslosenhilfe verschiedene Hitzeschutzmaßnahmen zur Verfügung. Diese werden in den über das ganze Stadtgebiet verteilten Anlaufstellen und Tagesaufenthalten für Wohnungslose angeboten und mit Hilfe der Streetwork an die hilfebedürftigen Personen vermittelt. Mit der im Jahr 2024 gemeinschaftlich durch das Gesundheitsreferat und das Kommunalreferat veröffentlichten „Karte kühler Orte“ in München wurde das städtische Hitzeschutzkonzept um einen wesentlichen Baustein ergänzt. In dieser interaktiven Stadtkarte (https://geoportal.muenchen.de/portal/kuehle orte/) sind kühle Orte in Parkanlagen und Grünflächen sowie die Münchner Badeseen aufgeführt. Dazu werden aber auch öffentlich zugängliche kühle Innenräume, etwa in Kirchen, Kultureinrichtungen und in anderen geeigneten Gebäuden benannt. Diese Karte wird stets aktualisiert und fortgeschrieben. Da in Hitzephasen eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von großer Bedeutung ist, bildet die Karte kühler Orte auch die öffentlichen Trinkwasserbrunnen und Toilettenanlagen mit Trinkwasserspendern ab. Hier finden Sie auch die Ihrerseits gewünschten Informationen zu Einrichtungen, die die Münchner Bürger*innen an heißen Tagen nutzen können. Zum Themenkreis Tier- und Pflanzenwelt teilte das Referat für Bildung und Sport mit, dass es dessen Ziel ist, Außenflächen an Bildungseinrichtungen grundsätzlich möglichst grün und naturnah zu gestalten (z.B. durch Baumbestand) um auf diese Weise auch Tieren kühlere Rückzugsorte anzubieten. Das für Naturschutzfragen zuständige Referat für Klima und Umweltschutz führte auf Nachfrage unter Zustimmung des Baureferats wie folgt aus: „Maßnahmen gegen den Hitzestress der Tier- und Pflanzenwelt können seitens der Landeshauptstadt München allenfalls punktuell getroffen werden. Das Referat für Klima und Umweltschutz hat keine Zuständigkeit für Grundstücke und kann deshalb solche Maßnahmen – soweit sie sinnvoll sind – nicht in eigener Zuständigkeit treffen. Manche Tier- und Pflanzenarten sind dazu in der Lage, sich auf Umweltbedingungen wie Hitze und Trockenheit einzustellen, andere hingegen nicht. Mobile Tierarten (z.B. Vögel) können unter Umständen kühle Plätze aufsuchen (z.B. den Schatten von Bäumen) oder sich an verbleibenden Gewässern mit Wasser versorgen. Pflanzen sind ortsgebunden aber auch ein großer Teil der Tierwelt ist nur eingeschränkt mobil, so dass Maßnahmen gegen den Hitzestress an den Standorten der Pflanzen beziehungsweise an den Lebensstätten der Tiere ansetzen müssten. Da Hitze und Wassermangel derzeit zusammen auftreten, wäre jedoch das systematische Bewässern von Bäumen oder Flächen in der Gesamtschau der Belange nicht Seite 3 von 3 [ LHM-offen ] sinnvoll. Ohnehin wären solche Maßnahmen auf einen geringen Flächenanteil des Stadtgebietes beschränkt, da für eine Durchführung auf größeren Flächen die entsprechenden technischen und finanziellen Mittel nicht zur Verfügung stehen würden.“ Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser kurzen, exemplarischen Zusammenfassung der laufenden Aktivitäten aufzeigen, dass die LHM im gesamtstädtischen Kontext viele Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels verfolgt und sich ihrer diesbezüglichen Verantwortung bewusst ist. Mit freundlichen Grüßen gez. Beatrix Zurek berufsmäßige Stadträtin

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 04 - Schwabing-West

Sitzungsdatum

30.09.2026 um 19:30 Uhr

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