Antrag - Mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr an der Arnulfstraße

1 Dokument im RIS

Sitzungsunterlagen im RIS München öffnen

Klick öffnet die offizielle Tagesordnungs-Seite mit allen aktuellen Anlagen.

  • 26-32 _ B 00184_B 00184 Verkehrssicherheit RadverkehrArnulf OEFF.pdf
  • 26-32 _ B 00184_B 00184 Verkehrssicherheit RadverkehrArnulf AS.pdf
Unterlagen herunterladen (ZIP)
Text aus den Unterlagen
=== 26-32 _ B 00184_B 00184 Verkehrssicherheit RadverkehrArnulf OEFF.pdf === === 26-32 _ B 00184_B 00184 Verkehrssicherheit RadverkehrArnulf AS.pdf === [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Landeshauptstadt München Mobilitätsreferat Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat Postfach, 80313 München Bezirksmanagement Süd MOR-GB2.141 Per E-Mail Über das DIR – BA-Geschäftsstelle Nord bag-nord.dir@muenchen.de An den BA 09 - Neuhausen-Nymphenburg Frau Lobinger Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum 07.09.2026 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr an der Arnulfstraße BA-Antrag Nr. 26-32 / B 00184 des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 09 - Neuhausen- Nymphenburg Sehr geehrte Frau Lobinger, mit oben genanntem BA-Antrag vom 21.07.2026 bitten Sie um Prüfung folgender verkehrlicher Anpassungen an der Arnulfstraße: 1. Umwidmung einer Kfz-Fahrspur der Arnulfstraße im Abschnitt Schulstraße bis Donnersbergerstraße zugunsten eines breiten, geschützten Zweirichtungsradwegs auf Fahrbahnniveau 2. Deutliche Vergrößerung der Aufstellflächen für den Fuß- und Radverkehr im Bereich der Kreuzung Arnulfstraße / Landshuter Allee / Schulstraße, ggf. auch durch Rückbau der Verkehrsinsel (Aufpflasterung) an der Ecke Landshuter Allee / Arnulfstraße Zu Ihrem Antrag können wir Ihnen Folgendes mitteilen: Seitens des Mobilitätsreferats wird eine Fahrspurreduktion als schwierig umsetzbar eingestuft. Der Grund hierfür liegt überwiegend im vorausliegenden Knotenpunkt Arnulfstraße / Landshuter Allee. Für eine Fahrspurreduktion auf der Arnulfstraße im Abschnitt zwischen Schulstraße und Donnersbergerstraße wäre die Voraussetzung, dass schon im Knotenpunkt Arnulfstraße / Landshuter Allee die Aufstellflächen auf eine Fahrspur verringert werden. Denn ohne Vorhandensein eines Verflechtungsbereiches ist eine zweispurige Aufstellung I. Seite 2 von 3 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] unmittelbar vor einer dann geschaffenen Engstelle in Form einer einspurigen Fahrbahn nicht möglich. Wenn es nur mehr eine Fahrspur im Abfluss geben sollte, dann wird sich diese Fahrspurreduktion auch auf die zufließenden Verkehrsbeziehungen unmittelbar auswirken (siehe gelb markierte Sperrfläche in der Skizze). Durch diese Änderung erfolgt der größte Einfluss auf die linksabbiegenden Fahrzeuge von der Donnersbergerbrücke kommend in die Arnulfstraße (stadtauswärts). Gemäß den letzten Verkehrszählungen ist zu den Spitzenstunden mit folgendem Verkehrsaufkommen bei diesen Linksabbiegern zu rechnen: Morgendliche Spitzenstunde: 163 Fahrzeuge Abendliche Spitzenstunde: 306 Fahrzeuge Umgerechnet auf die Signalprogrammumlaufzeit von 104 Sekunden ergibt sich eine durchschnittliche Anzahl von etwa 5 Fahrzeugen pro Umlauf (morgens) und 9 (abends), die links abbiegen. Obwohl diese Zahlen auf den ersten Blick gering erscheinen, haben sie erhebliche Auswirkungen auf den Verkehrsfluss am Knotenpunkt. Aufgrund der begrenzten Aufstellflächen im Bereich des Brückenbauwerkes sowie der bereits weitgehend ausgereizten Optimierungsmöglichkeit des Signalprogrammablaufes ist während der Hauptverkehrszeiten mit einem Kollabieren des Verkehrsablaufes am Knoten zu rechnen. Bei nur mehr einspuriger Aufstellmöglichkeit im Kreuzungsinnenbereich würden die in den Kreuzungsbereich einfahrenden linksabbiegenden Fahrzeuge zwangsläufig sowohl den Gleisbereich, die separat signalisierten beiden Linksabbiegespuren der von der westlichen Arnulfstraße kommenden Fahrzeuge, als auch die beiden stadteinwärts führenden Fahrspuren der Arnulfstraße versperren (siehe Skizze). Der Abfluss der anderen Abbiegebeziehungen würde damit massiv beeinträchtigt. Abbildung 1: Knotenpunkt Arnulfstraße / Landshuter Allee Seite 3 von 3 [ LHM-Schutzbedarf: 2 ] Eine Dosierung der in den Kreuzungsinnenbereich einfahrenden Linksabbieger ist aufgrund der beschränkten Länge der Linksabbiegespur im Rampenbereich nicht realisierbar, da hierdurch die anliegende Geradeausspur durch sich aufstauende linksabbiegende Fahrzeuge blockiert würde. Dies wiederum hätte auch negative Auswirkungen auf die dort verlaufende Buslinie. Die beschriebenen Auswirkungen gelten gleichermaßen für eine Erweiterung der Aufstellflächen an der nördlichen Ecke Arnulfstraße / Landshuter Allee. Hierdurch würde ebenfalls eine Engstelle für den KFZ-Verkehr entstehen, welche die beschriebenen Konsequenzen mit sich bringen würde. Die während der Baustellenphase an der Arnulfstraße gemachten Erfahrungen zeigen, dass eine dauerhafte Umgestaltung der Verkehrsführung eher zu Schwierigkeiten bei der Verkehrsabwicklung führt. Daher müssen wir von einer dauerhaften Fahrspurreduktion im Bereich zwischen Donnersbergerstraße und Landshuter Allee abraten. Wir bitten um Verständnis, dass eine solche Maßnahme erhebliche Auswirkungen auf die verkehrliche Leistungsfähigkeit des vorangehenden Knotenpunkts hätte und daher nicht weiterverfolgt werden kann. Der Antrag des Bezirksausschusses ist damit satzungsgemäß erledigt. Mit freundlichen Grüßen Ihr Team Bezirksmanagement Süd II. über das DMS (E-Akte) an MOR-GL5 mit der Bitte um Abschluss des RIS und DMS-Vorganges III. Ablage bei MOR-GB2.141

Sitzungsinformationen

Bezirksausschuss

Bezirksausschuss 09 - Neuhausen-Nymphenburg

Sitzungsdatum

18.08.2026 um 19:00 Uhr

Alle TOPs dieser Sitzung anzeigen

Wenn hier etwas Neues kommt, erfährst du es zuerst

Folge dieser Adresse oder dem ganzen Bezirk und bekomme eine E-Mail bei jedem neuen Antrag — kostenlos und jederzeit kündbar.

Kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit abbestellbar