Tintorettostraße 1 - 7

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in Bezirksausschuss 09 - Neuhausen-Nymphenburg, München

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Hintergrundinformationen

4 Quellen
Neuhausen-Nymphenburg (BA 09) Ensemble Ø Miete 13,61 €/m²
Adress-Steckbrief
Stadtbezirk
Neuhausen-Nymphenburg (BA 09)
Bebauungsplan
keiner an dieser Stelle

Geodaten © Landeshauptstadt München, DL-DE-BY-2.0

Denkmalschutz

Ensemble

Schloss Nymphenburg, das Sommerschloss der bayerischen Kurfürsten, bildet mit den unmittelbar zur Schlossanlage gehörenden Teilen, dem Schlosspark und seinen Parkbauten sowie dem vorgelagerten Rondell und den beiden davon ausgehenden Kanälen, ein Ensemble. Bis heute ordnet und bestimmt die barocke Planung der Gesamtanlage die jetzt städtischen Strukturen ihrer Umgebung. Mittel hierzu ist eine geläufige Form barocker Stadtbaukunst, in der Gewässer und Straßen gleichwertig eingesetzt sind: Über den von Westen kommenden Nymphenburger Kanal wird Wasser von der Würm herangeführt und nach Osten über zwei Einzelkanäle weitergeleitet, die vor dem Schloss in ein großes Wasserbecken münden. Von hier aus setzt das Wasser seinen Weg einerseits in gerader Linie nach Osten bis zum Bassin am Hubertusbrunnen fort. Andererseits beginnt hier ein zweiter, nach Nordosten abzweigender Kanal, der Biedersteiner Kanal. Diesem entspricht gegen Südosten die ehem. Straßenverbindung zur Stadt, die allerdings in ihrer durchgehenden Form aufgegeben wurde. Mit diesem beliebten Grundmuster der Patte d`oie sollte eine geplante Neustadt, die sog. Karlstadt (nach Kurfürst Karl Albrecht) strukturiert werden. Deren Ausführung hat man jedoch bereits in einem frühen Stadium wieder aufgegeben, weshalb nur zwischen dem Rondell und der Menzinger Straße dank strenger Bauvorschriften einige bauliche Zeugnisse dieser Zeit erhalten geblieben sind. Das geometrische Grundrissmuster wird noch durch weitere Straßenstrahlen ergänzt. Hierzu gehört vor allem die Maria-Ward-Straße, an deren Anfang sich das Institut der Englischen Fräulein bewusst dem Schlossensemble einfügt. Auch die Anlage des Botanischen Gartens im Anschluss an die Orangerie fügt sich in den baulichen Zusammenhang von Schloss und Park ein. Ausgehend vom Schlossrondell mit der planmäßigen Bebauung durch sog. Kavaliershäuser entstanden entlang der den Hauptkanal begleitenden Auffahrtsalleen ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert zumeist freistehende Anwesen, teilweise als Gartenhäuser auf großen Grundstücken. Der östliche Teil der Auffahrtsalleen blieb zunächst unbebaut. Hier errichtete man erst nach der Anlegung des Rondells Neuwittelsbach und der Aufsiedlung Neuhausens sowie Gerns bis zum östlichen Bassin mit Hubertusbrunnen weitere Wohnhäuser, überwiegend zweigeschossige in barocker Tradition stehende Walmdachbauten. Eine Idealplanung für die Auffahrtsalleen von Hans Grässel aus dem Jahr 1919 zielte darauf ab, die Bebauung in diesem Bereich „in eine gute, sich harmonisch anschließende Form zu bringen“. In der Folgezeit entstanden zahlreiche hierdurch inspirierte Bauten. Dieser Bauform fühlte man sich bis in die 1960er Jahre hinein verpflichtet. Vereinzelte jüngere Gebäude mit Flachdächern stören das Ensemble.

Aktennummer E-1-62-000-43

Jede bauliche Änderung an einem Baudenkmal oder in einem Ensemble braucht eine Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG.

Geofachdaten © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (CC BY-ND 4.0)

Nachbarschaft (Zensus 2022)

Werte für die 100 × 100 m große Rasterzelle, in der diese Adresse liegt. Fehlende Werte hält das Statistische Bundesamt aus Datenschutzgründen zurück.

Nettokaltmiete Ø
13,61 €/m²
Einwohner
95
Wohnungen
32
Leerstand
5,5 %
Eigentümerquote
42,9 %
Wohnfläche Ø
86 m²
Durchschnittsalter
41,6 Jahre
Anteil ab 65
20,0 %
Gebäude vor 1949
43 %
Häufigste Heizung
Gas

© Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, 100-m-Gitter, DL-DE-BY-2.0

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Verlauf an dieser Adresse

Behandlungen im Bezirksausschuss und amtliche Bekanntmachungen der Lokalbaukommission, neueste zuerst. Ab der Veröffentlichung im Amtsblatt läuft für Nachbarn eine einmonatige Klage- bzw. Einwendungsfrist.

Verkehrsrechtliche Anordnungen gemäß § 45 Abs. 1 i.V.m. Abs. 6 und Abs 9 und § 46 der StVO: --> Arbeiten im Straßenraum: - Gabrielenstraße zwischen Blutenburgstraße und Rupprechtstraße (Verlegung einer Wasserleitung)

Verkehrsrechtliche Anordnungen gemäß § 45 Abs. 1 i.V.m. Abs. 6 und Abs 9 und § 46 der StVO: --> Arbeiten im Straßenraum: - Gabrielenstraße zwischen Blutenburgstraße und Rupprechtstraße (Verlegung einer Wasserleitung) vom 06.07.2026 bis 07.08.2026 - Donnersbergerstraße + Schlörstraße (SWM FW) - Verlängerung vom 27.06.2026 bis 03.07.2026 - Landshuter Allee 52 - 54, Horemansstraße, Nymphenburger Straße, Olgastraße (UW NHS - Verlegung 110kV) - Einrichtung Ph. 2b Index A Flächenreduzierung + Verlängerung vom 20.06.2026 bis 18.12.2026 - Engasserbogen 2 Ecke Eisnergutbogen (Schieberwechsel) - Verlängerung und Anpassung Baufeld vom 13.06.2026 bis 30.06.2026 - ÄNDERUNG: Donnersbergerstraße 10 (MSE Kanalsanierung) vom 16.06.2026 bis 03.07.2026 - Weiglstraße 3 - 19 (Reparatur Fernwärme) - Ergänzung von Schranken vom 31.07.2026 bis 07.08.2026 - Gümbelstraße 3 - 5 Ecke Nymphenburger Straße, Blutenburgstraße 57 - 59 (Oberflächenwiederherstellung) vom 05.10.2026 bis 18.12.2026 - Nördliche Auffahrtsallee 49 - 60, Bruckmannstraße 13 - 15, Tintorettostraße 1 - 7 (Arbeiten am Stromnetz) vom 27.06.2026 bis 31.07.2026 - Pfänderstraße (Stromlegung) vom 25.07.2026 bis 31.08.2026

Sanierung