Mandlstr. 7

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in Bezirksausschuss 12 - Schwabing-Freimann, München

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Hintergrundinformationen

5 Quellen
Schwabing-Freimann (BA 12) Ensemble Ø Miete 12,01 €/m² 5 Wikipedia
Adress-Steckbrief
Stadtbezirk
Schwabing-Freimann (BA 12)
Bebauungsplan
keiner an dieser Stelle

Geodaten © Landeshauptstadt München, DL-DE-BY-2.0

Denkmalschutz

Ensemble

Das Ensemble Altschwabing umfasst die Teile des ehemaligen Dorfes Schwabing, die das historische Ortsbild noch im Wesentlichen geschlossen bewahrt haben. Hinzu kommen die architektonischen Erweiterungen des 18. und 19. Jh., welche die feudale und großbürgerliche Vergangenheit exemplarisch bezeugen und mit den ehemals dörflichen Bauten ein kontrastreiches architektonisches Miteinander bilden. Schwabing ist seit dem 5. Jh. und damit lange vor München eine historisch-geographische Einheit und seit dem 8. Jh. urkundlich nachweisbar. Das Dorf entwickelte sich unter der Herrschaft bayerischer Adelssippen von einer frühmittelalterlichen Ansiedlung mit Burgstall zum spätmittelalterlichen Fischer- und Milchbauerndorf; es befand sich zwischen der Landshuter Straße und dem ehemaligen westlichen Isar-Uferrand, welcher gegenwärtig noch am Kirchberg in Schwabing und am Baronbergl bei Biederstein kenntlich ist. Die im Kern gotische Dorfkirche von Altschwabing ging in der Doppelanlage der Kath. Pfarrkirche St. Sylvester auf, deren male-rische Gestalt den traditionsreichen Platz am ehemaligen westlichen Isar-Hochufer nach wie vor bestimmt. Einen weiteren historischen Schwerpunkt innerhalb des Ensembles bildet der Nikolaiplatz. Dessen westliche Bebauung nimmt in etwa den Standort der ehemaligen Pestkirche St. Nikolaus ein, eine Gründung des 15. Jh. Dazu zählte das Leprosen- oder Sonder-Siechen-Haus, das von der Stadt München wohl als Entlastung der Leprosenanlage vom Gasteig an der nördlichen Ausfallstraße eingerichtet worden war. An den ehemals dörflichen Charakter Schwabings erinnert ein Teil der Bebauung der Gunezrainerstraße, wo der Wohnteil eines ehemaligen Vierseithofs des späten 18. Jh. einer Gruppe von bescheidenen eingeschossigen Bauten gegenübersteht; diese Kleinhäuser stehen in der Tradition ehemaliger Söldner- bzw. Kleingütlerhäuser. Ab dem 18. Jh. entwickelten sich an landschaftlich privilegierten Stellen rund um die Stadt München kleinere Adelssitze, so in der Nähe der fürstlichen Sommerresidenzen Nymphenburg, Fürstenried und Schleißheim. In Schwabing entstand als erster gefreiter Rittersitz das Schloss Suresnes an der Werneckstraße; weitere Beispiele sind das Stubenrauch-Schlösschen und das Gohren-Schlösschen, ländliche Anwesen mit Ökonomiegebäuden, eingebettet in ursprünglich großzügige Parkanlagen. Gegenüber dem Gohren-Schlösschen haben sich ehemals lichte oder locker mit Streuobst bepflanzte Wiesen als Freiflächen erhalten. Im Laufe des 19. Jh. verdichtet sich die Bebauung zwischen der Werneckstraße und der vom Schwabinger Bach östlich begrenzten Mandlstraße in Form von Landhäusern und Villen; bis in die 1930er Jahre entstand hier ein Nebeneinander von Biedermeier, Jugend- und Reformstil. Einzelne ländliche Kleinhäuser haben sich im östlichen Bereich des Nikolaiplatzes sowie an der Seestraße erhalten. Die am Biederstein entstandenen barockisierenden Mansarddachbauten nehmen den Charakter der ländlichen Schlossbebauung wieder auf. Auf diese Weise spiegelt das Ensemble Altschwabing die historische Abfolge und architektonische Überlagerung von dörflichen, vorstädtischen und ländlich-gehobenen Wohn- und Lebensformen anschaulich wider. Insbesondere in den östlichen Teilen – in Richtung zur Leopoldstraße – wurden in späteren Verlauf des 19. Jh. Mietshausbauten errichtet, teils mit großbürgerlichem Anspruch.

Aktennummer E-1-62-000-4

Jede bauliche Änderung an einem Baudenkmal oder in einem Ensemble braucht eine Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG.

Geofachdaten © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (CC BY-ND 4.0)

Nachbarschaft (Zensus 2022)

Werte für die 100 × 100 m große Rasterzelle, in der diese Adresse liegt. Fehlende Werte hält das Statistische Bundesamt aus Datenschutzgründen zurück.

Nettokaltmiete Ø
12,01 €/m²
Einwohner
14
Wohnungen
10
Eigentümerquote
23,1 %
Wohnfläche Ø
85 m²
Durchschnittsalter
57,2 Jahre
Anteil ab 65
50,0 %
Gebäude vor 1949
60 %
Häufigste Heizung
Gas

© Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, 100-m-Gitter, DL-DE-BY-2.0

Wikipedia · 5

Palais Crailsheim

Das Palais Crailsheim ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in München-Schwabing. Friedrich Krafft von Crailsheim hatte dort seinen Wohnsitz.

Villa

Kleinhaus

Standesamt I

Villa

Wikidata (CC0) / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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