Hohenaschauer Str. 84

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in Bezirksausschuss 16 - Ramersdorf-Perlach, München

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Hintergrundinformationen

4 Quellen
Ramersdorf-Perlach (BA 16) Ensemble Bebauungsplan Nr. 463
Adress-Steckbrief
Stadtbezirk
Ramersdorf-Perlach (BA 16)
Bebauungsplan
Nr. 463
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Geodaten © Landeshauptstadt München, DL-DE-BY-2.0

Denkmalschutz

Ensemble

Die Mustersiedlung Ramersdorf und die nördlich angrenzende Fläche der Ausstellung „Garten und Heim“ bilden ein Ensemble. Die Siedlung und die Gartenausstellung wurden 1933/34 in Verbindung mit der Deutschen Siedlungsausstellung nach Entwurf von Guido Harbers angelegt. Insgesamt errichteten 21 Architekten bis zur Ausstellungseröffnung am 30. Juni 1934 insgesamt 192 Häuser auf dem Areal der Kleinhaussiedlung, unter anderem Sep Ruf, Hanna Loev, Max Delefant und Guido Habers. Ergänzt wurde die Siedlung durch eine Gaststätte, eine Kirche und Läden. In sich geschlossener Bereich mit z. T. durch Grünstreifen getrennten Reihen von Einzel- und Doppelhäusern sowie zweigeschossigen Reihenhäusern. In Situierung - von der Stadt getrennt - und Begrünung der Gartenstadtbewegung verpflichtet, einerseits auf den Ortskern Ramersdorf mit seinem hohen Kirchturm ausgerichtet und damit in die unmittelbare Umgebung eingebunden, andererseits durch Anger und Kirche als Gemeinschaft strukturiert. Wenngleich die Ausstellung nicht in dem gewünschten Umfang besucht wurde und auch nicht die gewünschte Anerkennung der NS-Machthaber fand, sollten hiermit Vorgaben für die Siedlungsanlagen gemacht werden, die in den folgenden Jahren und auch in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegriffen worden sind. Der Mustersiedlung Ramersdorf kommt somit eine Vorbildfunktion zu. Nachträglich, jedoch in Abstimmung mit Guido Harbers entstanden 1936/37 vier Wohnbauten im Südwesten der Siedlung, zeitgleich zudem die evangelische Kirche mit Gemeindehaus. In den 1950er Jahren errichtete man am südlichen Abschnitt der Hohenaschauer Straße zwei Wohnbauten, die sich in Kubatur und stilistisch der Mustersiedlung einpassen.

Aktennummer E-1-62-000-56

Jede bauliche Änderung an einem Baudenkmal oder in einem Ensemble braucht eine Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG.

Geofachdaten © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (CC BY-ND 4.0)

Nachbarschaft (Zensus 2022)

Werte für die 100 × 100 m große Rasterzelle, in der diese Adresse liegt. Fehlende Werte hält das Statistische Bundesamt aus Datenschutzgründen zurück.

Einwohner
27
Eigentümerquote
100,0 %
Wohnfläche Ø
128 m²
Durchschnittsalter
49,8 Jahre
Anteil ab 65
37,0 %
Gebäude vor 1949
100 %
Häufigste Heizung
Gas

© Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, 100-m-Gitter, DL-DE-BY-2.0

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